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Markus-Passion erklingt in Crostau

Für die Aufführung reist ein Ensemble aus Prag an. Die Veranstaltung ist der Auftakt für eine anspruchsvolle Konzertreihe.

© PR

Von Katja Schäfer

Crostau. In der Crostauer Kirche erklingt jetzt erstmals ein Passionsoratorium. Am 17. März um 17 Uhr wird die Markus-Passion aufgeführt. Es musiziert das Collegium Marianum aus Prag. Als Solisten sind Heidi-Maria Taubert (Sopran), Daniel Oehme (Altus), Alexander Bischoff (Tenor) und Georg Finger (Bass) zu erleben. Außerdem singen der Kirchenchor und die Kurrende.

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„Die Markus-Passion wurde mehrmals von Johann Sebastian Bach selbst aufgeführt – ein nicht zu übertreffendes Gütezeugnis“, sagt Kantor Lucas Pohle, der das Konzert leiten wird. Die Autorenschaft des Werkes ist seinen Aussagen nach nicht endgültig geklärt. Das sei im 17. Jahrhundert nichts Ungewöhnliches. „Vermutlich wurde die Passion von Gottfried Keiser, dem Vater Reinhard Keisers, komponiert“, äußert Lucas Pohle. Mit relativ schlichter Instrumentalbesetzung aus Streichern und Orgel, Solisten und Chor wird der Passionsbericht nach Markus in der für die Barockzeit üblichen Form dargestellt.

Von einem Anfangschor und mehreren Schlusschören umrahmt, führt der Evangelist (Tenor) durch die Handlung, die mit kurzweiligen abwechslungsreichen Arien von Sopran, Alt oder Tenor sowie Chorälen kommentiert wird.

Die Aufführung in Crostau wird von der Kreissparkasse Bautzen, der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen, dem Förderverein Silbermann-Orgel Crostau und der Stadt Schirgiswalde-Kirschau unterstützt. „Dafür bedanken wir uns herzlich“, betont Lucas Pohle. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Besucher werden aber um großzügige Spenden zur Kostendeckung gebeten.

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