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Martin startet 2020 nicht in Tokio

Zwar fehlt dem Zeitfahr-Spezialisten Olympia-Gold noch in seiner Sammlung, doch sein Trainer liefert einen triftigen Grund für den Verzicht.

Radprofi Tony Martin beim WM-Zeitfahren Ende September im englischen Harrogate.
Radprofi Tony Martin beim WM-Zeitfahren Ende September im englischen Harrogate. © PA Wire

Berlin. Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin wird im kommenden Jahr nicht bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start gehen. Dem MDR sagte der 34 Jahre alte Radprofi aus Cottbus: "Ich werde Olympia weglassen, um mich hundert Prozent auf die Weltmeisterschaften vorzubereiten, die mir doch mehr entgegenkommen."

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Martins Manager Jörg Werner hatte die 44 Kilometer lange Olympiastrecke am Fuße des Fuji-Berges Ende Oktober anlässlich des Saitama Criteriums unter die Lupe genommen. "Er hat mir die Strecke als extrem schwer beschrieben. Für das Straßenrennen war das klar, aber auch für das Zeitfahren ...", sagte Martin, der 2012 beim ersten seiner beiden Olympiastarts Silber gewonnen hatte.

Tokio wären seine dritten Sommerspiele gewesen. Leicht fällt ihm der Verzicht nicht. "Es wird mir auf jeden Fall weh tun, weil Olympische Spiele immer etwas Besonderes sind", sagte Martin, der sich für das nächste Jahr ein großes Ziel auf die Fahne geschrieben hat. Bei der WM in seiner Schweizer Wahlheimat will er im Kampf gegen die Uhr sein fünftes Gold gewinnen. 

Bei der Straßenrad-WM in Yorkshire in diesem Jahr hatte Martin eine Medaille im Einzelzeitfahren als Neunter deutlich verpasst. Der elfmalige Tour-de-France-Teilnehmer war dort jedoch durch einen schweren Sturz zuvor bei der Spanien-Rundfahrt beeinträchtigt. (sid)