Teilen:

Martina Angermann regiert weiter

© Thorsten Eckert

Die Arnsdorfer Bürgermeisterin erzielte bei der Wahl einen deutlichen Sieg.

Jens Fritzsche

Am Ende wurde es in Arnsdorf ein richtig deutliches Ergebnis: Mit 75,2 Prozent der Stimmen kann Arnsdorfs Bürgermeisterin Martina Angermann in ihre nächste Amtszeit als Gemeinde-Chefin starten. Dabei konnte sie – für Bürgerforum und SPD gestartet – ihr Ergebnis von vor sieben Jahren sogar noch einmal steigern. Damals war Martina Angermann „nur“ auf 73,4 Prozent der abgegebenen Stimmen gekommen. Der aktuelle CDU-Herausforderer Detlef Oelsner bekam fast jede vierte Stimme, 24,8 Prozent entfielen am Ende auf ihn.

Die alte und neue Bürgermeisterin Martina Angermann zeigte sich jedenfalls kurz nach Bekanntwerden der Zahlen begeistert vom Ergebnis: „Ich freue mich riesig, dass die Arnsdorfer so deutlich Vertrauen in mich setzen – und ich werde alles daran setzen, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen und auch diejenigen zu überzeugen, die mich nicht gewählt haben“, machte sie am SZ-Telefon klar. Die Wahlparty wurde dabei bei Gemeinderätin Gabriele Pförtner vom Bürgerforum gefeiert, die in ihrem Garten den Grill angeworfen hatte – „und die so etwas wie die gute Seele des Bürgerforums ist“, so Martina Angermann. Und natürlich sorgte auch hier das Ergebnis für großen Jubel. Im Übrigen auch, was das Thema Wahlbeteiligung betrifft.

Mit 54,4 Prozent lag die nämlich deutlich über den anderen Rödertal-Gemeinden, in denen – wie im benachbarten Radeberg und Wachau – allerdings auch lediglich ein Kandidat auf den Stimmzetteln gestanden hatte, oder „nur“ die Landratswahl anstand. „Ich denke, auch mit diesen 54,4 Prozent Wahlbeteiligung können wir durchaus zufrieden sein“, machte Martina Angermann deutlich, die sich dann gegen 20 Uhr auch noch einmal auf den Weg in die Arnsdorfer Gemeindeverwaltung machte, „um meinen Mitarbeitern Danke zu sagen –und uns auch gemeinsam zu freuen, dass es in unserem Team so weitergeht“. Jetzt wolle sie das Ergebnis dann aber erst mal „sacken lassen – und dann am Montag noch einmal alles genau analysieren“, machte Arnsdorfs bisherige und auch künftige Bürgermeisterin dann klar.