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Großenhain

OB soll sich gegen Maskenpflicht einsetzen

Handwerker Andreas Zech hat sich in der Großenhainer Stadtratssitzung für weitere Lockerungen ausgesprochen.

Auch im Selectorz am Großenhainer Frauenmarkt tragen Käufer und Verkäufer Masken.
Auch im Selectorz am Großenhainer Frauenmarkt tragen Käufer und Verkäufer Masken. © Foto: Thomas Riemer

Großenhain. In der Bürgerfragestunde der jüngsten Stadtratssitzung meldete sich  Unternehmer Andreas Zech zu Wort. Der Großenhainer gab sich als Kritiker der derzeitigen Maskenpflicht zu erkennen. Er findet diese Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie unverhältnismäßig. Zech sprach auch für Verkäuferinnen und Verkäufer in Geschäften und Märkten. "Sie sind unzufrieden", so Andreas Zech, weil sie mit diesem stundenlangen Mundschutz nur schlecht atmen könnten. 

Der Großenhainer forderte Oberbürgermeister Sven Mißbach auf, sich beim Land Sachsen für weitere Lockerungen einzusetzen. Der OB antwortete daraufhin, dass er das gern in den Sächsischen Städte- und Gemeindetag mitnehmen könne. Dies sei die Interessenvertretung der Städte und Kommunen gegenüber dem Freistaat. Auch beim kommenden Montags-Spaziergang könnte diese Forderung noch einmal zur Sprache kommen. Sven Mißbach hat angekündigt, erstmalig teilzunehmen. 

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Dem Vernehmen nach waren die Corona-Schutzmaßnahmen auch Inhalt einer kontroversen Diskussion im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung. Ob man zu Entschlüssen gekommen ist, wurde nicht bekannt.     

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