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Wachmann nach Überfall in Lebensgefahr

Dramatische Szenen am Flughafen Köln/Bonn: Maskierte überfallen einen Geldtransport, es fallen Schüsse. Ein Wachmann wird schwer verletzt.

Polizisten und Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma an dem Geldtransporter, der am Mittwochvormittag am Flughafen Köln/Bonn überfallen worden war. © dpa/Oliver Berg

Köln. Drei maskierte Täter haben am Flughafen Köln/Bonn einen Geldtransporter überfallen und einen Wachmann durch mindestens einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Sie flüchteten nach der Tat am Mittwoch in einem schwarzen Auto, das sie im Kölner Stadtteil Porz in Brand setzten und zurückließen, wie die Polizei mitteilte.

"Heute Morgen, etwa Viertel nach Neun, haben drei maskierte und bewaffnete Männer hier einen Geldtransporter überfallen", berichtete Polizeisprecher Wolfgang Baldes vor Ort. "Zwei Mitarbeiter dieser Firma waren wohl außerhalb des Fahrzeugs. Es sind auch Schüsse gefallen. Ein Mitarbeiter der Firma ist durch mindestens einen Schuss im Oberschenkel schwer verletzt worden. Er liegt jetzt in einer Klinik und wird operiert." Der Mann schwebe in Lebensgefahr. Es werde jetzt mit einem Großaufgebot nach den Tätern gefahndet. Außerdem würden Zeugen befragt.

Die Täter könnten einen Koffer erbeutet haben, sagte Baldes. Sicher sei das aber noch nicht. Das Fluchtfahrzeug wurde brennend an der Autobahn 59 im nahe gelegenen Stadtteil Porz gefunden und von der Feuerwehr gelöscht.

Der Flugbetrieb sei durch den Vorfall nicht beeinträchtigt, sagte eine Flughafensprecherin. Auch die Terminals seien ganz normal erreichbar. Nur ein Teil des Fernbusbahnhofs sei abgesperrt - dort ereignete sich der Raubüberfall. (dpa)