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Massenkarambolage auf der B 101

In einer Baustelle stoßen vier Fahrzeuge zusammen. Ein fünftes wird beschädigt. Ein Senior landet im Krankenhaus.

© Frank Claus

Elsterwerda. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Dienstag gegen 11.30 Uhr auf der B 101 zwischen Elsterwerda und Bad Liebenwerda gekommen.

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Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Renault auf einen Ford aufgefahren, der verkehrsbedingt hatte anhalten müssen. Dieser wurde auf einen davor stehenden Seat geschoben. Der Renault geriet daraufhin in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Opel. Ein weiterer VW-Transporter wurde durch Fahrzeugteile beschädigt. Der 79-jährige Renault-Fahrer kam zur Beobachtung ins Krankenhaus, alle anderen Beteiligten blieben offenbar unverletzt. Die Schäden summierten sich auf mehr als 15 000 Euro.

Nach Aussagen von Unfallzeugen hatten die Pkw anhalten müssen, weil ein mit leuchtenden, gelben Rundumleuchten versehenes Baustellenfahrzeug am Straßenrand gehalten hatte. Die B 101 zwischen Bad Liebenwerda und Elsterwerda wird derzeit dreistreifig ausgebaut. Deshalb ist die Geschwindigkeit in diesem Abschnitt auf 70 km/h reduziert. Dennoch, so die Beobachtung der Bauleute, werde die Geschwindigkeit oft deutlich überschritten. Auch gefährliche Überholmanöver seien in dem Abschnitt, in dem zahlreiche Lkw Kies und Splitt anfahren sowie Mutterboden und Baumstubben abfahren, an der Tagesordnung. Tempo 50 in der Hauptarbeitszeit wären wohl angebrachter, meinten deshalb die Bauleute. Durch die Vollsperrung der Bundesstraße kam es bis nach 13 Uhr zu Behinderungen. (Frank Claus/LR, SZ)