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Mauerwerk wird getrocknet

Zwei Hochwasser haben ihre Spuren hinterlassen und für den Bauhof unzumutbare Zustände.

© Symbolbild/dpa

Kriebstein. Der Keller des Kriebsteiner Gemeindeamtes, der seit den beiden Hochwasserereignissen 2002 und 2013 nur eingeschränkt nutzbar ist, wird von der Waldheimer Firma Riwak trockengelegt. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Die Kosten der Trocknungsarbeiten betragen rund 4 800 Euro.

In den Kellerräumen war bisher der Bauhof untergebracht. Obwohl das Mauerwerk über die Jahre feucht geblieben ist, standen für die Mitarbeiter nur diese Räume als Umkleide- und Pausenraum zur Verfügung. „Die Unfallkasse hat diese Zustände als unzumutbare Arbeitsbedingungen bemängelt. Die Männer hatten keine sanitäre Anlage, keine Duschen und keine Möglichkeit, ihre Kleidung zu waschen oder trocknen“, erläuterte Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler). Deshalb bauen die Bauhof-Mitarbeiter für sich nun neue Sanitär- und Sozialräume im Schweizerhaus im Erdgeschoss des Wepa-Bürogebäudes aus. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind und der Bauhof dorthin umgezogen ist, sollen die Wände des Kellergeschosses im Gemeindeamt mittels Elektroosmose getrocknet werden. Danach wird der Keller als Lagerraum genutzt. (vt)

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