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Mechaniker wollen viele werden

Auch bei den Elektronikern gibt es zahlreiche Lehrverträge im ostsächsischen Handwerk. Warum Betriebe dennoch bangen.

Auch bei den Elektronikern gibt es zahlreiche Lehrverträge im ostsächsischen Handwerk. Warum Betriebe dennoch bangen.
Auch bei den Elektronikern gibt es zahlreiche Lehrverträge im ostsächsischen Handwerk. Warum Betriebe dennoch bangen. © dpa-tmn

Landkreis. Der beliebteste Ausbildungsberuf beim Handwerk ist in der Region weiterhin der Kraftfahrzeugmechaniker. 332 Männer und Frauen erlernen das Einmaleins der Motoren, Fahrwerke, Bremsen und Abgasanlagen. Das teilt die Handwerkskammer Dresden (HWK) zu den neuen Ausbildungszahlen mit. 

Es folgen die Ausbildungsberufe Elektroniker (158 neue Lehrverträge), Friseur (134), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik (129) und Tischler (122). Insgesamt begannen 487 Frauen und 1682 Männer ihre Lehre im Handwerk – ein positiver Trend. Es entspricht einem Anstieg der Ausbildungszahlen im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent. Das schränkt die landläufigen Unkenrufe zum fehlenden Nachwuchs in Handwerksbetrieben ein.

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Insgesamt haben also 2.169 junge Menschen per 30. November ihre berufliche Karriere im Handwerk gestartet. „Diese positive Entwicklung ist ein Erfolg, der nicht selbstverständlich ist“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der HWK. „Denn die demografische Entwicklung und die hohe Neigung junger Menschen zum Studium sind weiterhin sehr große Herausforderung für das Handwerk.“ 

Darüber hinaus blieben durchaus Lehrstellen unbesetzt, da Betriebe keine passenden Lehrlinge finden. „Dabei sind die Karrierechancen im Handwerk exzellent“, so Brzezinski.(SZ)

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