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Mehr als 500 Azubis in IHK-Berufen

Mit der Azubi-Bilanz 2017 ist die Industrie- und Handelskammer sehr zufrieden. In Ostsachsen legt der Kreis am stärksten zu.

© Symbolbild/Oberthür

Freital/ Dippoldiswalde. Überaus positiv fällt die Ausbildungsbilanz der Dresdner Industrie- und Handelskammer (IHK) für das Jahr 2017 aus. 4 400 neue Azubi-Verträge gingen im vergangenen Jahr bei der Kammer ein. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Die IHK ist in Ostsachsen für Dresden sowie die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen, Bautzen und Görlitz zuständig.

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Mit 17 Prozent konnte das größte Plus der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verbuchen. Hier sind im vergangenen Jahr 526 neue Azubis gestartet, 75 mehr als im Jahr zuvor. Platz eins der meistnachgefragten Ausbildungsbereiche in der Region belegt die Metalltechnik mit 157 neuen Azubis, gefolgt vom Handel mit 90 und dem Hotellerie- und Gastronomiegewerbe. 73 junge Menschen haben ihre Ausbildung in der Branche aufgenommen, das sind 23 mehr als im Vorjahr. „Mit einem Azubi-Zuwachs von 40 Prozent im Hotel- und Gastrobereich sticht der Landkreis in unserem Kammerbezirk hervor“, sagt IHK-Sprecher Lars Fiehler. „Über diese positive Entwicklung freuen wir uns umso mehr, als dass die Branche im stark vom Tourismus abhängigen Landkreis lange Zeit als Sorgenkind galt“, so Fiehler. Diesen Trend gelte es künftig zu halten. „Die Chancen für gut ausgebildete Fachkräfte in dem Bereich stehen derzeit sehr gut“, sagt Fiehler. Hoteliers und Gastronomen suchten ständig Nachwuchs – „wer sich gut anstellt, kann sich den Traumjob fast aussuchen.“ 59 Auszubildende im Landkreis haben sich für kaufmännische Berufe entschieden, 41 für Jobs im Baugewerbe. Auffällig in der Statistik ist aber auch, dass nur neun junge Menschen einen Job in der Elektrobranche anstreben. (SZ/wer)