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Mehr als Abfedern geht nicht

Ein Kommentar über den Strukturwandel auf dem Land

©  dpa/Symbolfoto

Wer in die Dörfer der Gegend blickt, kann viel Erfreuliches sehen: Junge Familien errichten Eigenheime oder renovieren alte Höfe. Es werden Straßen erneuert, Kitas saniert. Gut so! 

Aber der große Trend ist dennoch ein anderer: Viele junge Leute verlassen den ländlichen Raum und kehren nicht zurück. Das hat Folgen. Geschäfte schließen. Feuerwehren und Vereinen fehlt Personal. Bis zum nächsten Arzt wird der Weg immer weiter. 

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Senioren trifft all das umso härter, je weniger Familie in der Nähe ist, je weniger Nachbarschaftshilfe es gibt und je weniger sie individuell mobil sind. 

Die öffentliche Hand ist bemüht, die Härten abzufedern. Das ist richtig. Aber die Erwartungen daran sollte man nicht zu hoch hängen. Der Strukturwandel und seine Folgen sind viel zu groß, als dass der Staat ihn abwenden könnte.

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