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Bauen und Wohnen

Deutlich mehr Baugenehmigungen im Juni

"Genehmigt" bedeutet aber nicht, dass auch wirklich mehr Wohnungen auf den Markt kommen.

©  pixabay.com/Hans (Symbolfoto)

Die Bauämter in Deutschland haben im Juni deutlich mehr Wohnungen genehmigt. Die Zahl der genehmigten Einheiten stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,4 Prozent auf 34.300, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Der ungewöhnlich starke Anstieg erkläre sich aus einigen Großprojekten sowie aus Aufholeffekten nach zwischenzeitlichen Arbeitsbeschränkungen in der Corona-Pandemie. Im gesamten ersten Halbjahr seien bislang 7,0 Prozent mehr Wohnungen genehmigt worden als ein Jahr zuvor.

Die Baubranche ist bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Gerade in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin hoch. Das Statistische Bundesamt weist jedoch immer wieder darauf hin, dass Genehmigungen nicht zwangsläufig schnell zu fertiggestellten Wohnungen führen: Die Zahl der nicht begonnenen und nicht abgeschlossenen Bauvorhaben nehme seit einigen Jahren zu.

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2019 wurden 293.000 Wohnungen fertig, der höchste Wert seit 2001. Die Zahl der Genehmigungen war mit 360.600 aber deutlich höher. Ende vergangenen Jahres lag der sogenannte Bau-Überhang von genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen auf dem Rekordwert von 740.400 Einheiten. Das war der höchste Stand seit 1998. Im gegenwärtigen Tempo würde die Bauwirtschaft also mehr als zwei Jahre benötigen, um den Überhang abzuarbeiten. (dpa)

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