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Mehr Besucher im Hoyerswerdaer Zoo

Veranstaltungen und neue Attraktionen sorgten 2017 für einen Anstieg. Auch in diesem Jahr ist Neues geplant.

© Uwe Schulz

Hoyerswerda. Der Weihnachtsmarkt im Schlosshof fiel aus, das Mittelalterfest ebenso. Die meisten Ausstellungen waren im Sommer wochenlang geschlossen, Hochzeiten und andere Familienfeiern konnten nicht stattfinden – die Sanierung des Schlosses in Hoyerswerda forderte ihren Tribut. Und der neue Teil der ständigen Ausstellung wird erst in diesem Jahr öffnen. Alles in allem rechnete die Zoo, Kultur und Bildung gGmbH für 2017 mit einem Einbruch bei den Besucherzahlen von rund 15 Prozent in Zoo und Schloss. Letztlich schrumpften die Zahlen nach Angaben der gGmbH aber nur um acht Prozent. In den Büchern steht das Jahr 2017 nun offiziell mit 106 456 zahlenden Besuchern.

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Von Mitte Juni an war das Schloss bis Anfang September für Besucher nicht zugänglich. Mit Beginn der Sanierung im März waren zwar das ErlebnisReich und einige Teilbereiche geöffnet, jedoch musste der gesamte linke Flügel für die Zeit der Baumaßnahmen geschlossen bleiben. Um für die Besucher dennoch attraktive Sonderausstellungen zu ermöglichen, wurde auch auf Räumlichkeiten außerhalb des Museums zurückgegriffen wie im Frühjahr für die Postkartenausstellung „Geliebte Sidonie“ im Lichthof des Alten Rathauses. Aber auch das Foyer des Schlosses wurde mit einer Ausstellung bestückt: „Strandkreationen – Strandkreaturen“. Die Besucher der Sonderausstellungen konnten technisch jedoch nicht erfasst werden und finden sich daher in der Gesamtbesucherzahl auch nicht wieder, erklärt ZooKultur-Sprecherin Stefanie Jürß. Trotzdem ist man im Schloss und Stadtmuseum mit den Besucherzahlen voll zufrieden.

Großveranstaltungen lockten Gäste

Für den Zoo Hoyerswerda war das Jahr 2017 ein gutes Jahr, schätzt Stefanie Jürß ein. Neue großzügige Anlagen und Veranstaltungen zogen mehr Besucher in den Zoo als im Vorjahr. „Mit unseren neuen Attraktionen und Großveranstaltungen konnten wir dieses Jahr mehr Besucher im Zoo begrüßen als in den Vorjahren“, äußerte sich ZooKultur Geschäftsführer Arthur Kusber über die positive Entwicklung. Fast 50 Prozent mehr Besucher konnten demnach sowohl das Tiergartenfest als auch die tierische Halloween-Party verbuchen. Aber auch die neue begehbare Känguruanlage mit der dort wohnenden handzahmen Emudame Hilde, das neue Weißschwanzstachelschweingehege mit Futtertisch oder das neue Aquaterrarium sorgten vor allem in den Sommermonaten Juli bis September für zahlreiche Besucher im Zoo Hoyerswerda. Ein lauer Oktober bescherte ebenfalls besucherstarke Tage. In diesem Jahr erhalten einige weitere Zoobewohner neue Anlagen. Bereits im Frühjahr können die Schnee-Eulen in ihre neue Voliere direkt neben den Pelikanen einziehen. Für Trampeltiere und Esel laufen ebenfalls Umzugsvorbereitungen. Im Tropenhaus, so die Ankündigung der ZooKultur, können die Besucher wieder mit frei laufenden Weißbüscheläffchen auf  Tuchfühlung gehen.

Erfreut ist man in der Einrichtung über die Tendenz zu mehr Jahreskarteninhabern. Fast 600 Inhaber besuchten Zoo und Schloss durchschnittlich 10-mal im Jahr. Schon ab dem vierten Besuch rechnet sich die Dauerkarte, welche damit vor allem für Hoyerswerdaer ein attraktives Angebot ist. Aber auch der Sparfuchstag (immer montags außer an Feiertagen) erfreut sich immer größerer Beliebtheit unter den Besuchern. Die Anzahl der Sparfüchse, die den Zoo schon ab drei Euro besuchen, stieg um immerhin ein knappes Drittel. (szo)