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Sebnitz

Mehr Corona-Geld für Sebnitz

Der Sebnitzer Anteil aus dem Rettungsschirm fällt höher aus als erwartet. Sicherheit gibt es aber erst im Oktober.

Springbrunnen auf dem Sebnitzer Markt.
Springbrunnen auf dem Sebnitzer Markt. © Symbolfoto: Daniel Schäfer

Sebnitz erhält voraussichtlich mehr Geld aus dem kommunalen Rettungsschirm des Freistaats Sachsen zur Abmilderung der Corona-Krise, als die Stadt zunächst angenommen hat. Rechnete das Rathaus bislang mit 767.000 Euro, hat sich die Summe in einer genaueren Prognose des sächsischen Städte- und Gemeindetages nun auf 809.000 Euro und damit um 42.000 Euro gegenüber der Schätzung erhöht. Darüber informiert die Stadtverwaltung. 

Das Geld, das die erwarteten Steuerausfälle infolge der Corona-Krise abfangen soll, wird den Kommunen jedoch in zwei Etappen ausgezahlt. Die zweite Rate kommt erst im Oktober und ist abhängig von der bis dahin vorliegenden Steuerschätzung. Sind die Steuerausfälle also geringer als jetzt angenommen, gibt es auch weniger Hilfsgelder. 

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Seine bisher beschlossenen Maßnahmen, wie die Verschiebung großer Bauprojekte, darunter die Sanierung des Sebnitzer Museums, wird der Stadtrat deshalb bis zum Herbst aufrechterhalten.     

Weitere Finanzhilfen erwarten die Kommunen vom Bund. Für Sebnitz könnten diese, einer vorsichtigen Schätzung zufolge, bei 600.000 Euro liegen. Die genaue Höhe und der Zeitpunkt der Auszahlung sind jedoch noch unbekannt.  

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