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Sachsen

Mehr Einbürgerungen im Freistaat

In Sachsen haben im vergangenen Jahr mehr Ausländer einen deutschen Pass bekommen als noch im Jahr zuvor.

Eingebürgerte Menschen stehen am Samstag mit schwarz-rot-goldenen Regenschirmen nach dem Einbürgerungsfest vor dem Sächsischen Landtag. Mit dem Fest werden seit 2004 Menschen gewürdigt, die jeweils im Vorjahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hab
Eingebürgerte Menschen stehen am Samstag mit schwarz-rot-goldenen Regenschirmen nach dem Einbürgerungsfest vor dem Sächsischen Landtag. Mit dem Fest werden seit 2004 Menschen gewürdigt, die jeweils im Vorjahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hab © Robert Michael/dpa

Dresden. Die Zahl der Einbürgerungen in Sachsen ist 2018 erneut im Jahresvergleich gestiegen. Mit 1647 schon seit Jahren im Freistaat lebenden Ausländern haben 87 mehr als 2017 einen deutschen Pass bekommen, wie der sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth am Samstag zum jährlichen Einbürgerungsfest im Landtag in Dresden mitteilte. Die meisten von ihnen kamen aus Vietnam, Polen, der Ukraine, dem Irak und Russland, aber auch 70 Briten und 59 Syrer gehörten dazu.

"Unsere Neubürger sind beste Beispiele dafür, wie Integration erfolgreich gelingen kann", sagte Landtagspräsident Matthias Rößler vor rund 450 Eingebürgerten und Angehörigen. Mackenroth ermutigte sie, das Gemeinwesen aktiv mitzugestalten und bezeichnete sie als Bereicherung für den Freistaat. "Ich habe großen Respekt vor allen Einwanderern, die sich bewusst für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben", sagte Innenminister Roland Wöller (CDU). Auch angesichts des demografischen Wandels würden genau sie gebraucht, in Unternehmen, Vereinen, Verbänden, ehrenamtlichen Organisationen und in der Politik.

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Mit dem Fest werden seit 2004 Menschen gewürdigt, die jeweils im Vorjahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Ihre Zahl steigt seit 2014. Anwärter müssen mindestens acht Jahre in Deutschland leben, ein unbefristetes Aufenthaltsrecht haben, den Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe und Hartz IV bestreiten, die deutsche Sprache beherrschen, sich zum Grundgesetz bekennen, den Einbürgerungstest bestehen und dürfen nicht vorbestraft sein. Seit 1990 haben fast 57.000 Menschen mit ausländischen Wurzeln diese Voraussetzungen erfüllt. (dpa)