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Sachsen

Mehr Fahrverbot- und Tempoverstöße

In Sachsen sind mehr Menschen ohne Führerschein und mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt worden. Bei der Unfallflucht sieht es ganz anders aus.

© Symbolfoto: Jens Wolf/dpa

Dresden. In Sachsen sind im vergangenen Jahr insgesamt 163.088 Verkehrsverstöße geahndet worden und damit 3,9 Prozent mehr als 2017. Erwischt wurden mehr Menschen, die ohne Führerschein und trotz Fahrverbot am Steuer saßen, wie aus der aktuellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Mit 7.483 erhöhte sich ihre Zahl um 14,1 Prozent. Auch bei Geschwindigkeitsvergehen gab es demnach einen Anstieg um 2,9 Prozent auf 9.336. Und auch die Rotlichtverstöße nahmen zu: um 1.729 auf 29.102.

Dafür sank die Zahl der geahndeten Alkohol- sowie Drogenverstöße - um 3,9 Prozent auf 5.702 und um 2,4 Prozent auf 1.145. Bei Unfallflucht verzeichneten die Behörden einen deutlichen Rückgang um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.839.

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Die Zahl aller Verurteilungen und Bußgeldentscheidungen im Freistaat erhöhte sich um 2,8 bis 4 Prozent. 2018 erfolgten 13 .418 Verurteilungen und die Gerichte erließen 2.611 Bußgeldbescheide. Zudem wurden 3.540 Mal Führerscheine vorübergehend entzogen und 146.859 Bußgeldbescheide durch die Behörden erlassen. Bei 12.651 Verstößen handelte es sich um Straftaten, die mit zwei oder drei Punkten geahndet wurden. 149.470 galten als Ordnungswidrigkeiten, wobei es bei bis auf vier Fälle ein bis zwei Punkte gab. Zudem wurden 8.534 Mal Fahrer mit Handy am Steuer erwischt und 27 Mal die Nutzung von Radarwarngeräten unterbunden. (dpa)

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