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Mehr Freiheiten für Straßenkünstler

Auch die reduzierten Regeln der Verwaltung sind der Ratsmehrheit noch zu viele.

© Norbert Millauer

Dresden. Gestern hat der Bauausschuss über die neuen Regeln für Straßenkünstler beraten. Die Stadt will die drastischen Vorgaben, die sie vor sieben Monaten verhängt hat, etwas aufweichen. Das geht der Stadtratsmehrheit aber nicht weit genug. Linke, Grüne, SPD und Piraten wollen mehr Freiheiten für Musiker, Pantomimen und Maler.

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Mehr als nur Kino

13 Filmemacher aus Sachsen haben den Freistaat auf den Kopf gestellt, von allen Seiten beleuchtet und in einzigartigen Kurzfilmen festgehalten. Im Kino werden sie nun zu einem besonderen Live-Erlebnis, das man gesehen haben muss.

Wird diese Änderung vom Rat beschlossen, können Künstler, die nicht singen oder Musik machen, ohne Genehmigung überall auftreten. Musik, Instrumente und Verstärker wären generell erlaubt, wenn die Musiker in mindestens 150 Metern Abstand auftreten – ohne vorgegebene Orte. Sie dürfen dann von der halben bis zur vollen Stunde spielen. Danach ist Pause. Die Musiker brauchen keine Genehmigung, sparen somit die Gebühr von fünf Euro.

Piraten-Stadtrat Norbert Engemaier: „Wir werden das de-facto-Verbot der Straßenkunst aufheben und Straßenkunst grundsätzlich wieder als erlaubnisfreie Gemeinnutzung und Bereicherung des öffentlichen Raumes anerkennen.“ Mit dieser Regelung wolle Rot-Grün-Rot den Interessen der Kunst- und Gewerbetreibenden ebenso Rechnung tragen wie jenen, die an künstlerisch attraktiven Orten wohnen und arbeiten. (SZ/awe)