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Mehr Geld für Lehrlinge der Kliniken

Das kreiseigene Unternehmen hat sich mit der Gewerkschaft einigen können. Unter anderem gibt es drei freie Tage extra.

Von Christoph Scharf

Landkreis. Die Elblandkliniken-Stiftung hat sich jetzt mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf einen Tarifvertrag für die Auszubildenden der Elblandkliniken geeignet. Insgesamt 119 Lehrlinge bekommen nun mehr Geld, teilt das Unternehmen mit. „Der Tarifvertrag ist ein deutliches Signal für die Region“, sagt Bernd Becker von der Gewerkschaft. Die tarifliche Ausbildungsvergütung liege nun über der des öffentlichen Dienstes.

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Bei den Tarifparteien sei nach der Sondierung klar gewesen, dass eine gute Ausbildung ein „wichtiger Baustein für eine positive Entwicklung der Kliniken“ sei. Beide Vertragsparteien erklärten, „ausgesprochen gute, konstruktive und zielführende Gespräche“ geführt zu haben. Die Elblandkliniken betreiben Krankenhäuser in Meißen, Riesa und Radebeul. Die Gruppe beschäftigt 2 700 Mitarbeiter und ist damit der größte Arbeitgeber des Landkreises. Sie hatte im vergangenen Jahr einen Überschuss von mehr als acht Millionen Euro erwirtschaftet.