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Riesa

Mehr Geld für Nünchritzer Feuerwehrleute

Vor allem eine bestimmte Gruppe der Kameraden kann sich freuen.

Feuerwehrmann ist nicht gleich Feuerwehrmann. Nur wer eine extra Ausbildung hat, darf auch in brennende Häuser gehen. Das soll in der Gemeinde Nünchritz nun mehr gewürdigt werden.
Feuerwehrmann ist nicht gleich Feuerwehrmann. Nur wer eine extra Ausbildung hat, darf auch in brennende Häuser gehen. Das soll in der Gemeinde Nünchritz nun mehr gewürdigt werden. © Anne Hübschmann

Nünchritz. Mit einem Jahr Verzögerung hat der Gemeinderat der geänderten Entschädigungssatzung der Freiwilligen Feuerwehr Nünchritz zugestimmt. Sie stand bereits Anfang 2019 auf der Tagesordnung. Doch das Kommunalamt des Landkreises Meißen legte sein Veto ein. Es störte sich an einer Formalie, die nicht konform mit sächsischen Vorgaben ging.

Bisher war es dem Gemeindefeuerwehr-Ausschuss allgemein gestattet, stellvertretenden Wehrleitern die jährliche Aufwandsentschädigung abzuerkennen, wenn sie ihre Aufgaben nur mangelhaft erfüllen. Das Kommunalamt kritisierte, dass für diesen Fall im Entwurf der geänderten Entschädigungssatzung keine Summen definiert waren. Das wurde angepasst.

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Zudem enthält die neue Satzung eine weitere Änderung. Aktive Atemschutzgeräte-Träger erhalten zehn Euro pro Monat statt bisher 8,50 Euro. "Damit wollen wir einen Anreiz für diese wichtige Ausbildung geben", sagt Bürgermeister Gerd Barthold (CDU). Seiner Einschätzung zu Folge, könnte die Anzahl der Kameraden, die mit Atemschutz ins Feuer gehen, um Leben zu retten, durchaus höher sein. 

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