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Sachsen

Mehr Geld für sächsische Arbeitnehmer

Die Durchschnittsgehälter sind 2018 deutlich angestiegen. Doch eine Branche muss weiter kämpfen. 

 2 Min.
© Arno Burgi/dpa

Sachsen. 1.031 Euro: So viel mehr haben Sachsens Arbeitnehmer vergangenes Jahr im Vergleich zu 2017 verdient. Das ergab die jährliche Auswertung der Gehälter im Freistaat, die das Landesamt für Statistik in Kamenz am Dienstag veröffentlicht hat. Demnach lag der durchschnittliche Bruttojahresverdienst 2018 bei 29.952 Euro, was einen Anstieg von 3,6 Prozent bedeutet. 

Im bundesweiten Vergleich hinkt das Bundesland jedoch immer noch hinterher. Die deutschen Arbeitnehmer verdienten 2018 im Durchschnitt 35.229 Euro und damit rund 5.000 Euro mehr im Jahr. Allerdings sind die Zuwächse bei den Bruttolöhnen in den neuen Bundesländern mit 3,5 Prozent höher als in den alten Bundesländern, die eine Steigerung von 3,1 Prozent erreichen konnten. 

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Am meisten verdienen der Statistik zufolge die Hamburger. Sie besetzen mit einem durchschnittlichen Brutto-Jahresgehalt von 41.785 Euro pro Arbeitnehmer den Spitzenplatz, dahinter folgen Hessen und Baden-Württemberg. Am schlechtesten bezahlt werden Angestellte in Mecklenburg-Vorpommern, das dortige Durchschnittsgehalt beträgt nur 28.520 Euro.

Insgesamt wurden 2018 in Sachsen knapp 56 Milliarden Euro an Gehältern ausgezahlt. Zwischen den verschiedenen Branchen vor Ort gibt es jedoch maßgebliche Unterschiede in der Entlohnung. In der Produktion nahmen Angestellte am meisten Geld nach Hause, hier lag der durchschnittliche Verdienst bei 33.997 Euro. 

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Auch das Baugewerbe boomt, wer 2018 hier arbeitete, wurde mit durchschnittlich 30.218 Euro entlohnt, 2017 waren es noch 4,7 Prozent weniger. Auf dem Feld, im Wald und zu Wasser ist hingegen weiterhin kein Aufwind in Sicht. In der Branche der Land- und Fortwirtschaft sowie der Fischerei zahlten die Arbeitgeber im vergangenen Jahr durchschnittlich nur 21.503 Euro. Die Entlohnung ist mit einer niedrigen Steigerungsrate von 0,3 Prozent im Vergleich zu 2017 beinahe gleich geblieben. (SZ/dkr)

Hier finden Sie die gesamte Statistik 

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