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Mehr Geld für Wahlhelfer

Eine Werbeaktion der Stadt Bischofswerda hatte Erfolg. Trotzdem können sich Ehrenamtliche noch melden.

© dpa

Bischofswerda. Mindestens zweimal werden die Sachsen in diesem Jahr zu den Wahlurnen gerufen: am 26. Mai, wenn das Europäische Parlament, der Kreistag sowie die Stadt-, Gemeinderäte- und Ortschaftsräte gewählt werden, und zur Landtagswahl am 1. September. In einigen Kommunen, wie zum Beispiel in Großröhrsdorf und Steinigtwolmsdorf, werden außerdem neue Bürgermeister gewählt.

In Bischofswerda können alle Wahllokale besetzt werden. Rund 25 Wahlhelfer meldeten sich aufgrund einer Flyeraktion, teilte Tobias Semmer, Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses, jetzt auf Anfrage der SZ mit. „Durch die Mitarbeiter der Stadt sowie langjährige Wahlhelfer haben wir genügend Wahlhelfer. Jedoch wäre es wünschenswert, wenn sich mehr Bürger aus den Ortsteilen gemeldet hätten“, sagte er. Interessierte, die in einem Wahlvorstand mitarbeiten möchten, können sich auch jetzt noch bei der Stadtverwaltung melden. „Aus verschiedenen Gründen kann es immer zu Absagen kommen“, sagte Tobias Semmer.

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In der Stadt und den Ortsteilen wird es 14 Wahllokale geben. Hinzu kommen zwei Briefwahlvorstände bei der Kommunal- und Europawahl im Mai. Bei der Landtagswahl im September plant die Stadt in Absprache mit dem Landratsamt in Bautzen mit nur einem Briefwahlvorstand.

Für den Sonntagsdienst am Wahltag, der bis in den späten Abend hinein geht, zahlt die Stadt den Mitgliedern der Wahlvorstände eine Aufwandsentschädigung. Diese beträgt ab diesem Jahr je nach Funktion 50 beziehungsweise 45 Euro. Die Tätigkeit im Gemeindewahlausschuss wird mit 40 beziehungsweise 35 Euro vergütet. Es habe sich neben der Flyeraktion bewährt, die Aufwandspauschalen anzuheben, hieß es dazu kürzlich im Stadtrat. Die vorherigen Pauschalen lagen zwischen 20 und 35 Euro. (SZ/ir)