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Kamenz

Mehr Kandidaten für Großröhrsdorf

Fast 50 Bewerber wollen in den neuen Stadtrat von Großröhrsdorf einziehen und die Politik der Kommune mitbestimmen.

Das Großröhrsdorfer Rathaus. Die Wahl zum Stadtrat wird spannend, denn es gibt mehr Kandidaten. © SZ/Uwe Soeder

Großröhrsdorf. Sechs Listen mit 49 Kandidaten bewerben sich bei der kommenden Kommunalwahl in Großröhrsdorf für die 18 Stadtratssitze, die zu vergeben sind.

Der Großröhrsdorfer Gemeindewahlausschuss hat die eingereichten Wahlvorschläge geprüft und zugelassen. Damit bewerben sich deutlich mehr Kandidaten als noch vor fünf Jahren um einen Sitz im Rat. Damals waren es 37 Frauen und Männer. Das Interesse auf kommunaler Ebene mitzuentscheiden ist gewachsen. Neu neben den Etablierten unter den Wahlvorschlägen ist die AfD mit einem Bewerber. CDU, Freie Wähler Rödertal (vormals Gegenwind), FDP haben ihre Bewerberriegen deutlich aufgestockt. Mit der stärksten und 17 Kandidaten geht die CDU ins Rennen, die derzeit auch die meisten Sitze (neun) im Stadtrat stellt. 15 Bewerber stehen auf der Liste der Freien Wähler, zehn bei der FDP, fünf bei der SPD und die Linke schickt erneut einen Kandidaten in den Wahlkampf um die 18 Mandate.

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Damit wird sich die Ratsrunde in diesem Jahr wieder erheblich schrumpfen. Derzeit sind es 24 Räte plus Bürgermeisterin. Hintergrund ist die Eingemeindung von Bretnig-Hauswalde gewesen. Seitdem erweitern sieben Räte der Fraktion Bretnig-Hauswalde den Rat. Die Fraktion wird es im neuen Stadtrat nicht mehr geben. Der eine oder andere Abgeordnete aus Bretnig/Hauswalde bewirbt sich nun über die Listen der anderen Parteien/Wählervereinigungen um ein Mandat. Die Bürger von Bretnig und Hauswalde wählen erstmals keinen Gemeinderat, sondern den Großröhrsdorfer Stadtrat und wie Kleinröhrsdorf einen Ortschaftsrat Bretnig-Hauswalde. (SZ/ha)

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