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Mehr Kriminalität durch Flüchtlinge?

Der CDU-Stadtverband will dazu öffentlich diskutieren und hat einen Experten eingeladen.

© dpa

Radebeul. Der nächste öffentliche Stammtisch der Radebeuler CDU steht unter dem Thema „Kriminalitätsimport durch Empathie?“. Er findet am Donnerstag, 28. Januar, 19 Uhr, im Gewölbekeller des Restaurants Zum Bürgergarten in Altkötzschenbroda statt.

Dabei wollen die Veranstalter der aktuellen Lage auf den Grund gehen. „Erst der Flüchtlingsstrom nach Deutschland, dann Willkommenskultur und ,Wir schaffen das!’, schließlich die bestürzenden Kölner Ereignisse“ , schreibt Stadtverbands-Pressesprecher Ulrich Reusch. Wie das im Zusammenhang konkret zu sehen und zu beurteilen ist, soll im Mittelpunkt der Diskussion am nächsten Donnerstag stehen.

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Man habe das Thema bewusst provokant formuliert, aber dabei mit einem deutlichen Fragezeichen versehen und wolle ein konstruktives Gespräch führen, so Reusch. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

Mahnung zu Sachlichkeit

CDU-Vorsitzender Bernhard van Recum mahnt bei dem Thema zu Sachlichkeit und fordert Differenzierung. Angekündigt wird mit Stadtverbandsmitglied Regierungsdirektor Joachim Moheeb – er widmet sich nach vielen Jahren als Strafrichter am Landgericht Dresden jetzt leitenden Aufgaben in der Polizeiverwaltung – ein Experte für die Frage des Zusammenhangs zwischen Kriminalität einerseits und Ethnie, Herkunft oder kultureller bis hin zu patriarchalischer Prägung eines Menschen andererseits.

Van Recum: Wie nach der Kölner Silvesternacht kaum anders zu erwarten, werde Moheeb „unbequeme“ Ergebnisse für die Befürworter der Flüchtlingsaufnahme präsentieren, ohne damit die viel zu oft behauptete „Andersartigkeit von Fremden“ zu bestätigen. Der Stadtverband sei gespannt auf den Vortrag. (SZ)

Öffentlicher Stammtisch des Radebeuler CDU-Stadtverbands, 28. Januar, 18 Uhr, Zum Bürgergarten, Kötitzer Straße 2, Altkötzschenbroda