Merken

Mehr Lehrlinge im Landkreis

Es ist nicht alles schlecht: Die Handwerker in der Region freuen sich über steigende Ausbildungszahlen.

Teilen
Folgen
© Symbolbild/dpa

Meißen. 84 Frauen und 226 Männer beginnen ihre Karriere im Handwerk: Mehr als 300 junge Menschen haben im vergangenen Jahr einen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb im Landkreis Meißen unterschrieben. Das waren laut der zuständigen Handwerkskammer Dresden zwölf mehr als im Jahr 2015. Damit stieg die Zahl der Lehrverträge in der Region um vier Prozent.

Ähnlich positiv stellt sich die Entwicklung in ganz Ostsachsen dar. Im Kammerbezirk Dresden, zu dem neben dem Landkreis Meißen auch die Kreise Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt gehören, hatten vergangenes Jahr insgesamt 1 963 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb unterschrieben. Das entsprach einem Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist die Zahl der Lehrverträge im Kammerbezirk im vierten Jahr in Folge gestiegen.

„Die stetige Zunahme der Anzahl der Lehrverträge sowohl im Landkreis Meißen als auch im gesamten Kammerbezirk ist mehr als erfreulich“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Ausbildung lohnt sich – für Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

Beliebtester Ausbildungsberuf im Landkreis Meißen ist der des Kraftfahrzeugmechatronikers. Vier Frauen und 42 Männer erlernen das Einmaleins des Kfz-Handwerks. 24 Schulabgänger gehen die Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk an, 21 wollen Elektroniker und 17 Maurer werden.

Die nächste Gelegenheit sich ein Bild von den Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu machen, erhalten Schüler und Studenten auf der Messe „KarriereStart“ vom 20. bis 22. Januar in Dresden. Neben Fragen rund um das Thema Aus- und Weiterbildung berät die Handwerkskammer dort auch zur Existenzgründung.

Insgesamt sind imKammerbezirk Dresden etwa 22 500 Handwerksbetriebe registriert. Die Unternehmen haben gemeinsam 125 000 Beschäftigte und bilden etwa 5 200 Lehrlinge aus. (SZ)