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Mehr Menschen haben eine Arbeit

Die Zahl der Arbeitnehmer ist erneut gestiegen. Die Region verbucht unter den Landkreisen die zweithöchsten Zuwächse.

© dpa

Von Franz Werfel

Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Der Jobmotor läuft und läuft. Das belegen die Daten des Statistischen Landesamtes in Kamenz. Es hat nun die Zahlen für Arbeitnehmer ausgewertet, die in Sachsen bis Juni 2017 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Sachsenweit waren das 1,58 Millionen Menschen, fast 25 000 mehr als im Sommer 2016. Die sachsenweite Zuwachsrate beträgt 1,6 Prozent.

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Auch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge schlägt sich die gute Konjunktur in hoher Beschäftigung nieder. Fast 78 000 Personen waren im Juni 2017 in einer regulären Anstellung beschäftigt. Das sind im Vergleich zum Juni des Vorjahres 1,7 Prozent mehr Menschen. Damit kommt die Region nach dem Landkreis Leipzig (plus 1,9 Prozent) auf die höchsten Zuwächse aller Landkreise. Noch schneller ist die Beschäftigung nur in den drei großen sächsischen Städten gewachsen. Das größte Plus verbucht Leipzig (2,6 Prozent), gefolgt von Dresden (2,5 Prozent) und Chemnitz (2,1 Prozent).

Das Statistikamt hat auch ausgewertet, wie viele der regulär Beschäftigten ihren Job in Teilzeit ausüben. Mit rund 29 Prozent liegt der Landkreis damit im sächsischen Schnitt. Demnach arbeitet knapp ein Drittel aller Angestellten nicht in Vollzeit. Den höchsten Anteil an Teilzeitjobs mit fast 35 Prozent gibt es im Landkreis Görlitz. Im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge waren fast 7 000 Beschäftigte mindestens 60 Jahre als (5,7 Prozent), 2 700 Personen, die im Landkreis arbeiten, haben nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Quote liegt mit 3,5 Prozent unter dem sächsischen Schnitt von 3,8 Prozent.

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