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Mehr Paare sagen Ja in Freital

Die Zahl der Hochzeiten ist im vergangenen Jahr gestiegen. Einen klaren Favoriten unter den Trauorten gibt es nicht.

© dpa

Von Tobias Winzer

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Freital. Die Stadt Freital 2017 ist ein beliebter Ort zum Heiraten gewesen: Insgesamt wurden hier von den vier Standesbeamtinnen 202 Ehen geschlossen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. 73 Paare kamen aus anderen Städten und Gemeinden zum Heiraten nach Freital. Zum Vergleich: 2016 gab es insgesamt 197 Eheschließungen. Der Spitzenwert in der jüngeren Vergangenheit wurde im Jahr 2015 erreicht. Damals gaben sich 225 Paare das Ja-Wort in Freital. „Im Durchschnitt der zurückliegenden Jahre kann Freital auf eine gestiegene Anzahl von Eheschließungen blicken. Für das Jahr 2006 betrug die Zahl beispielsweise noch 150“, so Rathaussprecher Matthias Weigel.

Heiraten kann man in Freital entweder im Saal des Rathauses Potschappel – hier fanden im vergangenen Jahr 104 Eheschließungen statt – oder im Festsaal auf Schloss Burgk, wo es 2017 insgesamt 98 Hochzeiten gab. Fünf Ehen wurden nachbeurkundet, die im Ausland geschlossen worden waren. Mit der Gesetzesänderung „Ehe für alle“ im Oktober 2017 war in Freital im Übrigen keine größere Nachfrage verbunden. Lediglich zwei Paare wandelten ihre bisher eingetragene Lebenspartnerschaft in eine gleichgeschlechtliche Ehe um.

Der erste amtliche Schritt auf dem Weg zur Hochzeit ist die Anmeldung zur Eheschließung. Sie wird frühestens sechs Monate vorher vom Standesamt entgegengenommen, in dessen Bezirk einer der Partner den Haupt- oder Nebenwohnsitz hat. Paare, die auf Schloss Burgk oder im Rathaus Freital-Potschappel heiraten möchten, können sich von den Standesbeamtinnen der Stadt Freital über Gebühren und Termine informieren. Der Standesamtsbezirk Freital umfasst neben dem Stadtgebiet von Freital auch das Gebiet der Gemeinde Bannewitz.