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Mehr Personal für Kinderbetreuung

In Meißen gibt es oft Probleme, wenn Tagesmütter ausfallen. Das soll sich bald ändern.

© Stefan Sauer/dpa

Meißen. Der Sozial- und Kulturausschuss der Stadt will in seiner Sitzung am kommenden Mittwochabend einen Beschluss zur Organisation der Ersatzkindertagespflege fällen. Das umfasst laut einer Vorlage zwei Vertretungsmodelle. Einmal wäre da die Organisation der Vertretung in eigener Verantwortung der Person, welche die Betreuung übernimmt. Zum anderen bedürfe es eines Stützpunktes für einen Ersatz der Pflegestelle in Kooperation mit der Familieninitiative Radebeul e.V. Beide Modelle sollen etabliert werden, damit Ausfallzeiten einer Tagespflegeperson rechtzeitig erkannt werden und nicht zu Problemen führen, sondern eine andere Möglichkeit der Betreuung sichergestellt wird.

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Weil die Stadt Meißen die Verantwortung für die Bereitstellung einer Vertretung sowie deren Finanzierung in Abstimmung mit dem Kreisjugendamt trifft, soll es nun zu dem Beschluss kommen. Das erste Modell regelt dabei, dass sich die Pflegeperson selbstständig um eine Vertretung kümmert und dafür monatlich 70 Euro pro Kind erhält. Im zweiten Modell geht es um die Anstellung einer Ersatztagespflegeperson durch die Familieninitiative Radebeul. Diese soll mindestens 48 Euro pro Tag erhalten. (SZ/mhe)