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Mehr Polizei in Sebnitz gefordert

Oberbürgermeister Mike Ruckh traf sich mit dem Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft. Einigung herrschte darüber, dass bei der Polizei nicht noch mehr gespart werden darf.

© dpa

Der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft in Sachsen, Hagen Husgen, war auf Einladung von Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) zu Gast im Sebnitzer Rathaus. Themen des Gesprächs waren die innere Sicherheit und der geplante Stellenabbau bei den Polizeibeamten sowie die Grenzkriminalität. Im Mittelpunkt stand eine Studie, die die Staatsregierung im letzten Jahr in Auftrag gegeben hatte.

Mit dieser wurde die Polizei des Freistaates Sachsen hinsichtlich ihrer Aufgaben sowie ihrer Personal- und Sachausstattung bewertet. Entstanden ist eine Broschüre, die Forderungen enthält, um die Polizei Sachsen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Notwendige Entscheidungen für den jeweiligen Standort, also für Sebnitz mit Grenznähe zu Tschechien, sollten nicht an den notorisch klammen Kassen der Kommunen scheitern. Hier müssen alle Seiten an einem Strang ziehen, waren sich die Gesprächspartner einig.

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Die Broschüre dient nicht nur der Gewerkschaft der Polizei, sondern auch allen politischen Verantwortlichen an den jeweiligen Standorten als Arbeitsmaterial. Der Oberbürgermeister sicherte dem Gewerkschafter Unterstützung und Hilfe bei diesem sensiblen Thema zu. Man wolle, dass die sächsische Polizei ihren Aufgaben nachkommen kann und für eine Sicherheit im Freistaat sorge, die diesen Namen auch verdient habe. (SZ)