merken

Mehr tödliche Badeunfälle

In Sachsen ist die Zahl der Ertrunkenen im vergangenen Jahr nochmals angestiegen. Deutschlandweit ging die Zahl der Todesopfer dagegen deutlich zurück.

© Ole Spata/dpa

Berlin/Leipzig. In Sachsen ist die Zahl der Ertrunkenen im vergangenen Jahr nochmals angestiegen. 34 Menschen seien 2017 im Freistaat im Wasser ums Leben gekommen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Berlin mit. 2016 waren noch 28 Todesfälle durch Ertrinken registriert worden.

Anzeige
Yoga unterm Weihnachtsbaum

Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk kommt meist Stress auf? Warum nicht einfach ein bisschen Zeit zum Relaxen unter den Baum legen?

Deutschlandweit ging die Zahl der Todesopfer dagegen deutlich zurück. Bundesweit ertranken im Vorjahr 404 Menschen, 2016 waren es noch 537.

DLRG-Vizepräsident Achim Haag machte die Binnengewässer als größte Gefahrenquelle aus. „Nur vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht. Das Risiko, an unbewachten Seen und Flüssen zu ertrinken, ist auch deshalb um ein Vielfaches höher als an Küsten oder in Schwimmbädern.“ Bundesweit ertranken in der Altersgruppe ab 55 Jahren mit 147 Frauen und Männer die meisten Menschen.

In sächsischen Flüssen, Seen und Teichen starben nach DLRG-Angaben alleine 28 Menschen, in Schwimmbädern lediglich drei. Unter den Opfern waren auch zwei Kleinkinder. Die DLRG kritisiert seit langem, dass in Grundschulen der Schwimmunterricht ausfällt und kommunale Bäder schließen. (dpa)