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Mehr Trinkbrunnen für die Altstadt

© dpa/Andreas Arnold

Die Hitzewelle zeigt, wo es in Dresden Schwachstellen bei der Versorgung gibt. Die FDP hat Ideen, wie das zu ändern ist.

Von Nora Domschke

In den kommenden Jahren werden sich in der Altstadt die letzten Baulücken schließen. Mit neuen Wohngebäuden kommen neue Bewohner in die Elbestadt, die auch ein beliebtes Touristenziel ist. Damit sich die Menschen auch bei hochsommerlichen Temperaturen wohlfühlen, will die Altstädter FDP in den nächsten Jahren Vorschläge einbringen, wie die Gestaltung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze verbessert werden kann. Und nennt konkrete Ideen.

„Aktuell gibt es zwei öffentliche Trinkwasserbrunnen auf der Schlossstraße und am Postplatz, das müssen mehr werden“, meint Robert Malorny, Ortsvorsitzender der FDP Altstadt. Auf der Prager Straße, am Neumarkt und am Pirnaischen Platz gebe es weitere sinnvolle Standorte. Zudem fordert er, dass die Brunnenanlagen, etwa am Altmarkt, genutzt werden. Dort sind derzeit nicht alle in Betrieb, da müsse zügig repariert werden. Bei der Gestaltung neuer Plätze sollen künftig Brunnen oder Wasserflächen integriert werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Hitze in der Innenstadt erträglicher zu machen, sei mehr Grün. Das Aufstellen von Pflanzkübeln wünscht sich Malorny vor allem dort, wo keine Grünflächen oder das Pflanzen von Bäumen möglich ist. Sein Vorschlag für deren Bewässerung: Gießpatenschaften, die von Händlern, Anwohnern und Bürobetreibern übernommen werden. Mehr Grün sei zudem sowohl an der St. Petersburger als auch an der Wilsdruffer Straße denkbar – dort könnten neue Bäume gepflanzt werden. Ebenso wie am Postplatz, der ohnehin umgestaltet werden soll. Geprüft werden soll auch das Bepflanzen des Terrassenufers zwischen den Schiffsanlegern.

Um zusätzliche Ruhestationen zu schaffen, schlägt Malorny auch vor, mehr Sitzbänke aufzustellen. Davon profitieren vor allem die zahlreichen Senioren – in der Inneren Altstadt wohnen, prozentual gemessen an der Gesamtbewohnerzahl, die meisten Dresdner, die älter als 80 Jahre sind (die SZ berichtete). Konkret benennt Malorny für die Bänke Standorte an den Fußgängerüberwegen am Rathenauplatz, am Pirnaischen Platz und am Rathausplatz in Richtung Lingnerallee.