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Döbeln

Mehr Unfälle als im Vorjahr

Mehr Menschen wurden in den ersten vier Monaten im Straßenverkehr verletzt. Meist war unangepasste Geschwindigkeit die Ursache.

Symbolfoto
Symbolfoto ©  Klaus-Dieter Brühl

Döbeln. In der ersten vier Monaten dieses Jahres sind bei mehr Unfällen in Mittelsachsen mehr Menschen verletzt worden als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Wie das Statistische Landesamt berichtet, ereigneten sich auf Mittelsachsens Straßen von Januar bis April insgesamt 2 722 Unfälle. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2 571.

Bei 250 Unfällen war Personenschaden zu beklagen, 30 mehr als 2018. Auch die Anzahl der dabei schwer verletzten Personen ist mit 97 deutlich gestiegen (2018: 74). Sechs Menschen haben in diesem Zeitraum bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren, genauso viele waren es im Vorjahr. Einer davon war jünger als 15 Jahre. Es handelte sich dabei um den tragischen Verkehrsunfall in einem Peniger Ortsteil im März, bei dem ein elfjähriges Mädchen auf der B 175 nach dem Aussteigen aus dem Bus von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt wurde.

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Insgesamt starben 56 Personen auf Sachsens Straßen in den Monaten Januar bis April 2019. Das waren acht Personen mehr als im Vorjahreszeitraum und so viele, wie seit vier Jahren nicht mehr. Die Anzahl der getöteten Fußgänger stieg im gleichen Zeitraum von sieben auf 15 und hat sich damit im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist weiterhin Ursache für die folgenschwersten Unfälle.