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Dippoldiswalde

Mehr Unterstützung bei der Berufswahl

Das sachsenweite Projekt der Praxisberater wächst. Auch Oberschulen im Landkreis sind neu dabei.

An der Oberschule „Hans Poelzig“ in Klingenberg beginnt zum neuen Schuljahr ein Praxisberater, der den Schülern bei der Berufswahl hilft.
An der Oberschule „Hans Poelzig“ in Klingenberg beginnt zum neuen Schuljahr ein Praxisberater, der den Schülern bei der Berufswahl hilft. © Egbert Kamprath

Mit dem neuen Schuljahr wird das landesweite Projekt zur verbesserten Berufsorientierung erweitert. Im Freistaat gibt es dann insgesamt 244 Praxisberater an ebensovielen Oberschulen, informiert das sächsische Staatsministerium für Kultus. Auch sechs weitere Oberschulen im Kreis werden neu mit Praxisberatern arbeiten, darunter die Oberschule „Johann Wolfgang von Goethe“ Pirna und die Oberschule „Am Knöchel“ in Sebnitz.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Bereits Erfahrungen mit Praxisberatern gesammelt haben unter anderem die Oberschule Schmiedeberg, die Pestalozzi Schule in Pirna, die auch jetzt wieder mit dabei sind. „Die Praxisberater sind ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Orientierung. Sie helfen den Schülern, den richtigen Beruf passend zu ihren Stärken zu finden und minimieren dadurch die Quote der Ausbildungsabbrüche“, so Kultusminister Christian Piwarz (CDU).

Im Jahr 2020 soll die Anzahl der Praxisberater mit weiteren Mitteln erneut erhöht werden, damit noch mehr Oberschulen und Schüler davon profitieren können.

Wie das Kultusministerium bekanntgibt, unterstützen Praxisberater Schüler der Klassenstufen 7 und 8 individuell bei der Berufsorientierung. Dazu werden die Stärken jedes Schülers ermittelt und passenden Berufsfeldern zugeordnet. In diesen Berufsfeldern sammeln die Schüler in der Klassenstufe 8 praktische Erfahrungen – von der Betriebserkundung bis zum Praktikum. Zudem bietet der Praxisberater vor Ort zusätzliche Module zur Berufsorientierung an. Um für ihre Aufgabe vorbereitet zu sein, werden alle Praxisberater zuvor geschult.

Auch die Bundesagentur für Arbeit misst den Praxisberatern eine große Bedeutung zu: „Die Praxisberater leisten eine wichtige Unterstützung bei der praktischen Berufsorientierung. Hierbei arbeiten sie eng mit den Berufsberatern zusammen. Dadurch können die Jugendlichen – gut informiert – den Beruf finden, der zu ihren Kompetenzen und Talenten passt“, so Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. Eine gute Berufsorientierung führe zur richtigen Berufswahl und sei eine Voraussetzung für den erfolgreichen Übergang in das Arbeitsleben. „Ich freue mich über die Erweiterung des Projektes. Jede Investition in unsere Jugend ist eine gute Investition in unsere Zukunft“, erklärt Klaus-Peter Hansen.

Finanziert werden die Praxisberater vom Kultusministerium und der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, mit insgesamt rund 7,3 Millionen Euro. Zusätzlich fließen Mittel aus dem Europäischen Sozialfond, etwa 6,2 Millionen Euro.

Das Projekt „Praxisberater“ haben Kultusministerium und Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit im Schuljahr 2013/2014 gestartet, damals mit 50 Oberschulen und einem Fördervolumen von insgesamt zwei Millionen Euro.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/ort/pirna und in unseren anderen Online-Ausgaben für Freital, Dippoldiswalde und Sebnitz vorbei.

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