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Mehr wildes Freital würde guttun

Redakteurin Annett Heyse über Tiere und Pflanzen in der Stadt.

Von Annett Heyse
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© Montage: SZ

Nun hat auch Freital seine Kleine Hufeisennase. Das possierliche Tierchen teilt sich mit anderen Fledermausarten und etlichen Vogelarten die Lederfabrik. Alle miteinander verzögern den Abriss der Industrieruine. Schlimm oder nicht schlimm? Nicht schlimm! Nachdem es jahrelang gedauert hat, bis sich die Stadt zu einer Entscheidung – Abriss oder Sanierung der Lederfabrik – durchgerungen hatte, kommt es nun auf ein paar Monate auch nicht mehr an. Viel wichtiger ist es jetzt, für die Tiere gut angelegte Nisthilfen und Unterschlupfmöglichkeiten zu schaffen. Vielleicht wäre es sogar möglich, nach dem Abriss die Brache in eine bunte Wildblumenwiese zu verwandeln. Davon könnten wiederum Insekten profitieren. Und fürs Auge ist es auch noch etwas. Ein bisschen wildes Freital tut schließlich allen gut – Menschen und Tieren.

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