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Kamenz

Mehr Zeit für Erntekrone-Binder

Bei einem Wettbewerb dreht sich alles um eine Tradition, die auch in Crostwitz gepflegt wird. Die Anmeldefrist ist verlängert.

© Symbolbild: dpa

Borna/Crostwitz. Am 1. Oktober beherbergt die Stadtkirche St. Marien in Borna einen Wettbewerb der besonderen Art. Dicht an dicht werden sich traditionelle Erntekronen und Erntekränze sowie viele Exponate der Kategorie Freestyle im Altarraum der Kirche drängen. Dort buhlen die strohigen Schönheiten bis zum 6. Oktober um die Gunst der Besucher.

Das Erntekronenbinden ist für die Landfrauen mehr als eine gute Tradition. Sie wollen damit auch ein Zeichen für die heimische Landwirtschaft setzen und sich für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln stark machen. Erntekronenbinden ist in der Regel Teamarbeit und kostet viel Zeit und Mühe. Die zum Wettbewerb gezeigten Kunstwerke zeugen somit auch vom Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt in den Dörfern. Besonders in Crostwitz wird beides sehr gepflegt, was schon zu mehreren Preisen geführt hat.

OSTRALE Biennale O19

Die zweite Biennale und 12. OSTRALE widmet sich ab dem 11. Juni bis zum 1. September dem Leitgedanken „ismus“.

Heike Sparmann vom Landfrauenverband: „Wir haben schon viele Anmeldungen erhalten. Allerdings sind es erstaunlich viele in der Kategorie Freestyle. Deswegen haben wir insbesondere für die traditionellen Kronen und Kränze die Anmeldefrist bis zum 20. September verlängert“, sagt sie. Zur Eröffnungsveranstaltung am 1. Oktober um 16.30 Uhr sind alle herzlich eingeladen. Die Ausstellung der Erntekronen und Erntekränze öffnet vom 2. bis 6. Oktober jeweils von 9 bis 18 Uhr. Bis Sonnabend 12 Uhr können die Besucher für den Publikumsliebling stimmen. Danach wird ein Besuch im Landfrauencafé im Gemeindehaus der St. Marien empfohlen. (SZ)