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Mehrere Demos im Februar 2019

Auch im nächsten Jahr stehen Dresden rund um den 13. Februar mehrere Versammlungen bevor. Unter anderem haben sich bereits Pegida und Holocaust-Leugner Ittner angemeldet.

© dpa

Dresden. Der 13. Februar bleibt für Dresden ein Datum voller Konfliktpotenzial: Schon jetzt sind bei der Stadtverwaltung mehrere Anzeigen für Versammlungen im nächsten Jahr eingegangen. Unter anderem habe Pegida für den 11. Februar kommenden Jahres eine Kundgebung in der Altstadt mit 3 000 Teilnehmern angemeldet, bestätigte die Stadtverwaltung am Dienstag einen entsprechenden Bericht der „Dresdner Neuesten Nachrichten“. Aus dem linken Spektrum wurden Demonstrationen für den 16. und 19. Februar 2019 unter dem Titel „Für eine kritische Erinnerungspolitik - Gegen Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus“ angezeigt.

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Zudem haben der Versammlungsbehörde zufolge die rechtsextremen „Wellenlängen“-Bewegungen vom 13. bis 15. Februar Kundgebungen unter dem Titel „Stilles Gedenken Dresden“ angemeldet. Auch der Holocaust-Leugner Gerhard Ittner will trotz seiner am Samstag abgebrochenen Kundgebung erneut demonstrieren - am 16. Februar. Ob und in welcher Form Ittner demonstrieren darf, ist allerdings noch ungewiss. Zudem hatte Ittner auch in den Vorjahren immer wieder Veranstaltungen angemeldet, saß allerdings meist im Gefängnis.

Wie in jedem Jahr wird die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden auch 2019 zum Stillen Gedenken einladen. Diese Veranstaltung ist der Behörde nach eigenen Angaben ebenfalls bereits angezeigt. Sie steht unter dem Motto „Stilles Gedenken vor der Frauenkirche Dresden - wahrhaftig erinnern - versöhnt leben“. Außerdem plant die Fördergesellschaft wieder einen „Dresdner Gedenkweg“.

Insgesamt sind bei der Stadtverwaltung schon sechs Anmeldungen rund um den Gedenktag 2019 eingegangen. Hinzu wird wohl mindestens die jährlich stattfindende Menschenkette um die Innenstadt kommen. (epd/szo)