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Mehrere Hundert Menschen bei Zwickauer AfD-Kundgebung

Als Redner traten die beiden umstrittenen Abgeordneten Björn Höcke und André Poggenburg auf. Pegida hatte im Vorfeld für die Veranstaltung mobilisiert.

© dpa/Sebastian Willnow

Zwickau. Mit einem massiven Aufgebot hat die Polizei am Montag in Zwickau eine Kundgebung der AfD und Gegenproteste abgesichert. Zu der AfD-Versammlung waren mehrere Hundert Menschen gekommen. Als Redner traten einen Tag vor dem 1. Mai unter anderem der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke und der ebenso umstrittene Rechtsaußen André Poggenburg aus Sachsen-Anhalt auf.

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In Sichtweite protestierte ein überparteiliches Netzwerk bei einem Bürgerpicknick mit Kaffee und Kuchen. Zudem hatte ein antifaschistisches Aktionsbündnis zum Protest aufgerufen. Insgesamt stellten sich etwa 100 Menschen der AfD entgegen.

Zum Streit um die Aufhängung von Kruzifixen in bayerischen Behörden warf Höcke Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) vor, das Kreuz als „Wahlkampfheuchelei“ zu missbrauchen. Das bayerische Kabinett hatte beschlossen, dass im Eingangsbereich jeder Behörde des Freistaats ein Kreuz aufgehängt werden soll. Den etablierten Parteien warf Höcke „Totalsabotage des Landes“ vor.

Einem Polizeisprecher zufolge gab es zunächst keine besonderen Vorkommnisse. Angaben zur Teilnehmerzahl machte die Polizei nicht. Der AfD-Kreisverband Zwickau als Anmelder nannte 1 500 Teilnehmer. Im Vorfeld der Kundgebung hatten etwa Pegida mobilisiert. (dpa)