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Deutschland & Welt

Mehrere Tote nach Unwetter in den USA

Sturmböen, Sturzfluten, und Tornados haben den Süden Amerikas heimgesucht. Mehrere Menschen kamen ums Leben - darunter auch Kinder.

Mehr als 30 Häuser wurden beschädigt, als die Stadt Franklin von einem schwerem Unwetter heimgesucht wurde. © Laura Mckenzie/College Station Eagle VIA ap/dpa

Washington. Unwetter haben am Wochenende im Süden der USA schwere Schäden angerichtet und mehreren Menschen das Leben gekostet. Durch Sturmböen, Sturzfluten, und Tornados starben bis zum Sonntag in Texas und weiteren südlichen Bundesstaaten nach Medienberichten mindestens acht Menschen, unter ihnen drei Kinder. 

Wirbelstürme und Überschwemmungen zerstörten zahlreiche Häuser. Die Schlechtwetterfront zog am Sonntag und in der Nacht zu Montag weiter in den Nordosten des Landes und sorgte unter anderem in Pennsylvania und Virginia für Stromausfälle, wie der Fernsehsender CNN berichtete.

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In Texas waren am Samstag und Sonntag mehrere Menschen Opfer von Tornados geworden. Im Angelina County starben zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihrem Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die drei und acht Jahre alten Kinder konnten nach Angaben des Sheriffs nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. In der archäologischen Stätte Caddo Mounds wurden Dutzende Menschen von einem Tornado erfasst und verletzt, eine Frau starb später im Krankenhaus. In der Nähe von Houston starb eine Frau in den Trümmern ihrs Wohnmobils. Vier weitere Personen wurden dabei verletzt.

In West Monroe im benachbarten US-Staat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, als er von einer Sturzflut erfasst wurde. Später entdeckte die Polizei einen weiteren Toten in einem versunkenen Auto. Im US-Staat Alabama starb ein Arbeiter beim Räumen umgestürzter Bäume. Auch im Staat Mississippi berichteten die Behörden von mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten durch das Unwetter.

Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume sperrten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen und sorgten vielerorts für Stromausfall. Großflächigen Schaden richtete ein Tornado nach Medienberichte in der Ortschaft Franklin in Texas an. In Hamilton in Mississippi seien Dutzende Häuser dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es.

In Augusta in Georgia hatte das Masters-Golfturnier wegen des herannahenden Sturms am Sonntag früher als üblich begonnen. Die Profis mussten ungewohnt früh zum Abschlag. Tiger Woods feierte seinen Sieg schon in den Mittagsstunden - üblicherweise steht dort der Sieger des Turniers erst am Nachmittag fest. (dpa)