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Mehrheit für Kinder-Bettelverbot

Betreffenden Familien soll jedoch geholfen werden, auch mit mehr Personal.

Derzeit spricht sich eine Mehrheit der Stadtpolitiker dafür aus, mit der neuen Polizeiverordnung Kindern das Betteln in Dresden zu verbieten. Am Donnerstag wird darüber im Stadtrat entschieden. In anderen Städten wie Leipzig funktioniere das Verbot gut, sagt CDU-Stadtrat Hans-Joachim Brauns. „Wenn wir Betteln nicht verbieten würden, hätten Eltern immer eine Wahl, so weiterzumachen wie bisher.“ Um im Stadtgebiet zu kontrollieren, müsse es künftig mehr Personal für den gemeindlichen Vollzugsdienst geben, sagt Brauns..

Auch die SPD spricht sich für ein Verbot aus, setzt aber auch auf weitere Angebote wie mobile Jugendhilfe und Sozialarbeit. Zudem solle es den Kindern leicht gemacht werden, städtische Schulen zu besuchen. In der Alts- und Neustadt, wo häufig bettelnde Kinder anzutreffen sind, soll es Beratungsstellen für die Familien geben.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Klare Gegner des Verbotes sind die Grünen. Es führe lediglich dazu, dass die Familien in andere Städte abwanderten, sagt Stadträtin Tina Siebeneicher. Gemeinsam mit Linken will die Fraktion versuchen, das Thema noch einmal in den Jugendhilfe-Ausschuss zu verweisen. Denn dort gehöre es hin, sagt Siebeneicher. Der Kinder- und Jugendnotdienst der Stadt habe bereits bettelnde Kinder in Obhut genommen. In der Beratung mit den Eltern sei festgestellt worden, dass die Kinder aus funktionierenden Familienstrukturen kommen. (SZ/kh)