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Dresden

Meinungen von rechts bis links erbeten

Am Mittwoch- und Freitagabend wird auf dem Scheune-Vorplatz in Dresden diskutiert. Darum geht's. 

© Archiv: Sven Ellger

Es wird zu wenig miteinander geredet – das finden die Macher eines bundesweiten Dialogformats, das allmählich in Dresden Fuß fassen soll. Unter dem Titel „Was ist uns wichtig?“ wird heute und am Freitag ab 19 Uhr auf dem Scheune-Vorplatz in der Alaunstraße diskutiert. So funktioniert der Abend: Es gibt keine Vorträge oder Podiumsdiskussionen, bei denen das Publikum in Stille verharrt. Stattdessen gilt: Alle im Raum sind Teil der Diskussion.

Besonders wichtig laut dem Veranstalter und Moderator Daniel Privitera: „Bei uns sind alle willkommen, die sich zum Grundgesetz bekennen. Jung und Alt, Rechts und Links, Stadt und Land – wir freuen uns über jeden neuen Blickwinkel und jedes gute Argument.“ Die Debatte soll bis zu 90 Minuten dauern. 

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Privitera hat selbst Philosophie und Volkswirtschaft studiert, unter anderem an der Universität in Harvard, wo er das Debattenkonzept des Philosophen Michael Sandel kennenlernte. Nun exportiert er es in einem kleinen Team in verschiedene Städte. Wie Scheune-Vorplatz-Koordinator Olaf Hornuf erklärt, soll sich das Format verfestigen und eine Möglichkeit bieten, andere Meinungen zu hören. Hornuf selbst ist dafür zuständig, das Areal kulturell zu beleben. (SZ/mes)