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„Meißen braucht einen Mietspiegel“

Eyk Schade, Vorsitzender des Meißner Mietervereins, sieht anziehende Mietpreise.

n der Berglehne hat die Meißner Wohnungsgesellschaft SEEG selbst gebaut – auch große Wohnungen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Die Stadt Meißen wehrt sich nach wie vor gegen einen Mietspiegel, sagt Eyk Schade, Vorsitzender des Mietervereins Meißen und Umgebung. Derzeit steigen die Mieten. Die Stadt wird vom Mangel erfasst, der von Dresden kommend über Radebeul, Coswig, Weinböhla mit der S-Bahn-Anbindung bis hierher wirkt, so Schade. Die Meißner Wohnungsgesellschaft SEEG werbe ja schon mit der S-Bahnanbindung.

Wer in Meißen mietet, ist in einer guten halben Stunde am Arbeitsplatz in Dresden. Das lässt viele Dresdner überlegen, im noch günstigeren Meißen zu mieten. Plattenbauten sind hier noch für 5,90 bis 6,90 Euro kalt zu bekommen.

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Bezeichnend für die sich verändernde Situation in Meißen und die ansteigenden Mietpreise, so Schade, sei der Fall, den auch die SZ schilderte: Eine junge Familie, die keine passende, vor allem bezahlbare Wohnung in Meißen fand, zog schließlich weg nach Dresden-Prohlis.

Eine Chance gibt es eher bei privaten Vermietern, denen daran gelegen ist, Mieter langfristig zu halten und somit die Miete in der Höhe erträglich zu gestalten. Schade lobt allerdings auch die neuen Bemühungen der Stadt, den Bau größerer Wohnungen zu befördern. (SZ/per)

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