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Meissen ist auf seinem Niveau angekommen

Das Museum der Manufaktur zeigt eine Sonderschau zu seinem bekanntesten Dekor. Zwiebeln sind aber nicht dabei. Udo Lemke über die Sonderschau der Manufaktur

© Claudia Hübschmann

Was die Porzellan-Stiftung mit der Sonderausstellung zum Zwiebelmuster in ihrem Museum bietet, kann sich bundesweit sehen lassen. Eine Schau seltener, zum Teil noch nie öffentlich zu sehen gewesener Stücke. Neue Erkenntnisse zum frühesten Meissener und neue Zugänge zum wohl bekanntesten Dekor europäischen Porzellans. Dass das Ganze zudem in einer Broschüre veröffentlich wird, die wissenschaftlichen Standards entspricht, zeigt, dass die Zeiten, da das Museum der Manufaktur so dahindämmerte, nun endgültig vorbei sind. Nachdem im vergangenen März die ständige Ausstellung komplettiert worden war, zeigt die jetzige Sonderschau, dass das Museum seiner Bestimmung wieder gerecht wird: Es sammelt, forscht und präsentiert. Mit dieser Sonderausstellung ist Meissen wieder auf seinem Niveau angekommen. Sehr begrüßenswert ist es zudem, dass die Porzellanstiftung Meißener Akteure aus Kunst und Kultur zur Eröffnung eingeladen hatte. Damit öffnet sie sich wieder mehr zur Stadt hin. Wenn dann noch ein paar Manufaktur-Mitarbeiter, die das Meissener gestalten und ein paar Stadträte kommen könnten – dann wäre es perfekt.

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