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Meißner Handyladen vergrößert sich

Maik Baumgardt verkauft bereits seit 27 Jahren Handys. Für seinen neuen Standort hat er die unmittelbare Konkurrenz gesucht.

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Maik Baumgardt (links) mit seinen beiden Mitarbeitern Patrick Metze (Mitte) und Philipp Pleß.
Maik Baumgardt (links) mit seinen beiden Mitarbeitern Patrick Metze (Mitte) und Philipp Pleß. © Claudia Hübschmann

Meißen. Sein erstes Handy hat Maik Baumgardt 1995 im Quelle-Shop seiner Mutter verkauft. In einer Zeit, als tragbare Tastentelefone noch durch kleine Antennen und ein schmales grün-schwarzes Display auffielen. Vom ersten Verkauf euphorisiert, ist es für den gerade 22-Jährigen der Anstoß für eine Geschäftsidee, die sich bis heute gehalten hat: "Damals hab ich mir gedacht, das ist die Zukunft. Ein Handy wird schließlich jeder einmal brauchen."

Mittlerweile hat wirklich jeder eins, viele davon sind sogar größer als die Geräte, die Baumgardt zur Jahrhundertwende verkaufte. "Heutzutage kommen auch die 80-, 90-Jährigen zu mir in den Laden, weil sie mindestens WhatsApp nutzen wollen und nicht nur telefonieren", so Baumgardt, der mit seinem O2-Shop von der Neugasse in die Gerbergasse gezogen ist – direkt neben einen Vodafone-Shop. Baumgardt sieht darin allerdings keinen Nachteil: "Das ist doch schön, wie mit den Autohäusern, die sind ja meistens auch alle auf einer Straße."

Doch nicht nur der Laden ist größer geworden, Baumgardt hat auch seinen dritten Mitarbeiter angestellt. Denn sein Kundenstamm sei deutlich größer geworden und die meisten wollen immer größere Internet-Pakete. Selbst Verträge mit unbegrenztem Datenvolumen seien keine Seltenheit mehr – dank Pandemie und Home-Office. Auch wenn viele Verträge nicht mehr vor Ort, sondern am Telefon oder per Whatsapp verkauft würden.

Seinen ersten Handyladen eröffnete Baumgardt in Weimar im Jahr 2000. Erst 2008 kam der Umzug in die Weinstadt: "Da kannte ich Meißen noch gar nicht", so Baumgardt. Da hatte er Kunden aus dem Meißner Umland noch wegschicken müssen, wenn sie einen schnellen Handyvertrag suchten. Seit ein paar Jahren und der Netzzusammenlegung von O2 und Eplus sei schnelles Internet flächendeckend verfügbar. (SZ/mgr)