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24 Corona-Fälle im Behindertenheim der Meisop Coswig

Angesteckt mit dem Virus haben sich Mitarbeiter und teils schwerstbehinderte Bewohner, informiert das Landratsamt.

Das Heim an der Coswiger Friedewaldstraße ist derzeit ein Corona-Brennpunkt. Die Betroffenen sind in Quarantäne.
Das Heim an der Coswiger Friedewaldstraße ist derzeit ein Corona-Brennpunkt. Die Betroffenen sind in Quarantäne. © Arvid Müller

Coswig. Vom Landratsamt erfuhr die SZ am Dienstag auf Nachfrage, wie viele Bewohner und Mitarbeiter sich im Behindertenheim der Meisop in Coswig mit Covid-19 angesteckt haben. Helena Musall aus der Pressestelle: „Mit Stand 12.10. liegen positive Testergebnisse von 19 Bewohnern und 5 Mitarbeitern vor.“

Festgestellt wurden die positiven Fälle über mehrere Tage. Helena Musall schreibt, dass die Testungen im Behindertenheim in Coswig erfolgten, nachdem die Familie einer Bewohnerin darüber informiert hat, dass diese Kontakt mit einer später positiv getesteten Person hatte. Die Testungen der Bewohner und Mitarbeiter sind vom 7. bis 9. Oktober mit mobilen Teams im Heim durchgeführt worden. Ein Teil der Mitarbeiter wurde zudem in den Elblandkliniken getestet.

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Betreuen mit Vollschutz

Nicht alle Bewohner und Mitarbeiter konnten zur gleichen Zeit oder dem gleichen Tag getestet werden. Der Grund, so das Landratsamt: Zum einen, weil die Mitarbeiter ja im Schichtsystem arbeiten und die Betreuung sicher gestellt werden musste. Andererseits wurde sich für die Testung der teils schwerstbehinderten Bewohner mehr Zeit genommen, als dies bei Personen ohne Behinderung der Fall ist.

Für das Heim gilt Besuchsverbot. Alle Bewohner und Mitarbeiter wurden getestet. Die Mitarbeiter arbeiten derzeit in Vollschutz und es werde versucht, die Kontakte untereinander begrenzen. Betroffene Mitarbeiter sind zu Hause in Quarantäne, die Bewohner im Heim.

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