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31 Orte erhalten schnelles Internet

Ab dem Frühjahr sollen weitere Orte erschlossen werden. 70 Kilometer Kabel sind zu verlegen.

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Rund 70 Kilometer Kabel sind zu verlegen, um Lommatzscher Ortsteile ans schnelle Internet anzuschließen.
Rund 70 Kilometer Kabel sind zu verlegen, um Lommatzscher Ortsteile ans schnelle Internet anzuschließen. © Archvfoto: Uwe Soeder

Lommatzsch. Die Tiefbauarbeiten der Enso Netz und ihrer Vertragsfirmen für den Breitbandausbau kommen in den Lommatzscher Ortsteilen gut voran. Für die kommenden Wochen und Monate hofft man auf günstige Witterungsbedingungen, um den straffen Zeitplan abarbeiten zu können. Insgesamt sind dabei etwa 70 Kilometer umfassende Tiefbauarbeiten zu bewältigen, um in 31 Lommatzscher Ortsteilen rund 600 Anschlüsse für Private und Gewerbetreibende zu erschließen.

In den vergangenen vier Monaten wurden bereits zwölf Außerortsverbindungen mit einer Gesamttrassenlänge von knapp 13 Kilometern realisiert. Das Verlegen der Leerrohre erfolgte dabei größtenteils durch das sogenannte Pflugverfahren. In einigen Bauabschnitten wurden Trassensynergien genutzt und im Rahmen der durchgeführten Tiefbauarbeiten Mittelspannungskabel mit verlegt. Dadurch konnten einige Mittelspannungsfreileitungen ersetzt werden.

Allerdings werden die alten Freileitungen und ihre Masten nicht sofort aus dem Landschaftsbild verschwinden. Erst ab dem kommenden Jahr werden sie Stück für Stück im Zuge der weiteren Verlegung von Stromkabeln zurückgebaut.

Für die nun zu erwartenden kalten Wintermonate legt das Unternehmen den Fokus wieder mehr auf die Planung der Breitbandnetze in den einzelnen Ortsteilen, damit es direkt zum Beginn der Bausaison 2021 mit den ersten Innerortserschließungen losgehen kann. Ab dem Frühjahr 2021 sollen die Bauarbeiten starten.

Während bereits weite Teile der Lommatzscher Innenstadt mit schnellem Internet versorgt sind, wird nun im Rahmen des von Bund und Freistaat geförderten Breitbandausbaus bei den ländlichen Ortsteilen nachgebessert, die bisher als unterversorgt gelten.

Als unterversorgt wird ein Anschluss klassifiziert, wenn er nach der vom Landkreis durchgeführten Markterkundung über Bandbreiten von weniger als 30 MBit/s verfügt und in den nächsten drei Jahren nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut wird. (SZ)