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Meißen
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5.000 Euro für den Kreisjugendring Meißen

Der Energieparkentwickler UKA aus Meißen übergab seine Spende bei einem Projektwochenende. Dort wurde entschieden, was mit dem Geld passiert.

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Welche Projekte mit dem zusätzlichen Geld gefördert werden, entscheiden die Mitglieder selbst.
Welche Projekte mit dem zusätzlichen Geld gefördert werden, entscheiden die Mitglieder selbst. © PR

Meißen. Der Energieparkentwickler UKA förderte den Kreisjugendring Meißen (KJR) mit einer Spende von 5.000 Euro. Übergeben wurde die Spende während des Jugendforums des Vereins auf dem Appenhof in Rothschönberg bei Klipphausen, damit die UKA-Mitarbeiter erleben konnten, was mit dem Engagement des Vereins und aller Beteiligten möglich ist: Am Wochenende kamen 16 aktive Jugendliche, zwischen 16 und 25 Jahren aus dem ganzen Kreis zusammen. Zwei Tage lang widmeten sie sich den Projekten für dieses Jahr.

Der KJR stärkt Jugendliche darin, sich Gehör zu verschaffen und sich aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Insbesondere mit politischer Bildung trägt der KJR dazu bei, dass sich die Jugendlichen als wichtigen Teil der Gesellschaft und maßgebliche Akteure in der Region verstehen. Über das Programm "Demokratie leben" stehen dem Verein jährlich 20.000 Euro zur Verfügung, die für Jugendprojekte in der Region eingesetzt werden. Wer das Geld bekommt und welche Projekte gefördert werden, entscheiden die Mitglieder des Jugendforums selbst. "Die Jugendlichen hier sind unglaublich selbstständig in ihren Entscheidungen. Unsere Aufgabe ist es lediglich, mit Rat und Tat beiseite zu stehen, wenn er gebraucht wird", bestätigt Marlen Linke, vom Flexiblen Jugendmanagement des KJR Meißen. Benedikt Laubert, Sprecher bei UKA, sagte: "Das Engagement der Jugendlichen beeindruckt mich. Jeder und jede Einzelne hier möchte etwas bewegen. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Jugendlichen so viel ihrer Freizeit opfern, um sich zu engagieren."

Seit 2013 unterstützt UKA die Arbeit des Vereins jährlich mit finanziellen Mitteln und setzt sich damit für die Zukunft einer lebendigen Bürgerschaft in der Region ein. (SZ)