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AfD-Kandidat gegen Meißner CDU-Chef

Er sei nicht zu feige für eine Podiumsdiskussion , sagt Thomas Kirste und macht seinen politischen Gegnern ein Angebot.

Moderne Ladeinfrastruktur vorm Meißner Landratsamt in der Brauhaustraße. Am Sonntag entscheiden die rund 200.000 Wähler im Landkreis, wer neuer Landrat wird.
Moderne Ladeinfrastruktur vorm Meißner Landratsamt in der Brauhaustraße. Am Sonntag entscheiden die rund 200.000 Wähler im Landkreis, wer neuer Landrat wird. © Claudia Hübschmann

Meißen. Dass er zu feige für eine politische Podiumsdiskussion wäre, wies der AfD-Landratskandidat Thomas Kirste in einer Erklärung an sächsische.de zurück. Der  Meißner CDU-Kreisvorsitzende Sebastian Fischer habe diese Behauptung in sozialen Netzwerken verbreitet. Mit ihrem bürgernahen Programm scheue die AfD die Öffentlichkeit keineswegs, sondern stellt sich ihr beinahe täglich mit Wahlständen in den Städten und Gemeinden unseres Landkreises. 

Für ein terminlich passendes Wahlforum stehe Kirste weiter zur Verfügung. Zu einer  Schlammschlacht in den sozialen Netzwerken allerdings nicht. Er bot Fischer und den beiden andere Landratskandidaten Elke Siebert (Grüne, unterstützt von Linke und SPD)  und Ralf Hänsel (parteilos, für CDU) eine gemeinsame langfristig geplante Podiumsdiskussion an. Kirste: "Ich würde diese auch neutral organisieren, beispielsweise im Rathaus Meißen."

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Zudem erläuterte Kirste noch einmal die Gründe für seine Nicht-Zusage beim geplanten, aber ausgefallenem SZ-Wahlforum am 5. Oktober in der Hochschule Meißen. Er habe ausschließlich aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen können und das der Sächsischen Zeitung auch rechtzeitig mitgeteilt. 

CDU-Kreisvorsitzender Sebastian Fischer sagte sächsische.de: "Ich stehe zu meiner Ausage. Außerdem hoffe und wünsche ich, dass die Wahl schon am Sonntag für unseren Kandidaten entschieden ist."  In diesem Fall wäre ein neues Wahlforum nicht mehr nötig. Falls kein Kandidat die absolute Mehrheit schafft, bliebe Zeit bis zum zweiten Wahlgang in vier Wochen.

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