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Mit Tradition und Handwerk gebacken

Bäckermeister Scherf erzählt im Interview von den Anfängen seiner Bäckerei, verrät die Lieblingsprodukte seiner Kunden sowie Tipps zum Stollenbacken.

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Bäckermeister Peter Scherf betreibt seine Bäckerei seit über 35 Jahren.
Bäckermeister Peter Scherf betreibt seine Bäckerei seit über 35 Jahren. © Foto: Sophia Mosch

So nahm alles seinen Lauf

"Im Januar 1984 habe ich mit meiner Frau die Bäckerei von Bäckermeister Hentschel übernommen.", so Bäcker Peter Scherf über den Beginn seiner Selbstständigkeit. Angefangen hätte alles in einem Garagenanbau, einer kleinen Backstube und einem mit Kohle beheizten Backofen. Auch der Verkaufsladen war klein und eng.

Heute beschäftigt er drei Verkäuferinnen, einen Gesellen und einen Lehrling, der im Dezember aber den Betrieb verlässt.

Was geht weg wie warme Semmeln?

"Welche Gebäcke die Kunden gern essen ist breit gefächert. Beim Feingebäck ist aber der Käsekuchen sehr beliebt. Beim Brot ist es das Mischbrot und das Roggenlaib, ein Brot aus Waldstaudenroggen, Emmer und Einkorn. Bei den Brötchen sind es die Urröggelchen und die Schweden.", verrät der Bäckermeister. "Mein persönliches Lieblingsgebäck ist das Dinkelbrötchen, alles andere esse ich prüfungsmäßig, um zu schauen, ob auch die Qualität noch stimmt.", so Scherf weiter.

Auf was muss man als Hobby-Stollenbäcker Zuhause achten?

"Das Wichtigste beim Stollenbacken ist: Die Zutaten genau abwiegen, den Teig gewissenhaft zubereiten, die Teigruhe genau einhalten und den Backprozess genau beobachten. Da gibt es kein wichtig oder nicht wichtig. Denn Stollen sind ein Edelgebäck und da darf nichts schief gehen."

Wer aber lieber nur genießt, anstatt Aufwand zu betreiben, kann sich die Stollen auch im Geschäft auf der Heinrich-Heine-Straße 24 abholen. Denn hier gibt es Rosinen-, Mandel-, Schoko- und Mohnstollen sowie Mohn- und Schokostriezel.

Was lieben Sie am Bäcker-Dasein?

"Spaß macht mir die tägliche Herausforderung hochwertige Backwaren zu produzieren. Da wir als Bäcker mit lebender Materie arbeiten, muss man sich immer neu konzentrieren. Brot, Brötchen und Kuchen sind meine Lieblingsgebäcke, Torten und Desserts liegen mir dagegen überhaupt nicht.", sagt der Meißner.