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Bauhof stellt neue Abfallbehälter auf

Die Stadt reagiert auf wachsende Mengen, die sich darin ansammeln – vor allem immer mehr Hausmüll.

So wie auf diesem Symbolfoto, quellen viele der öffentlichen Abfallbehälter am Elberadweg und in der Innenstadt über.
So wie auf diesem Symbolfoto, quellen viele der öffentlichen Abfallbehälter am Elberadweg und in der Innenstadt über. © Christian Juppe

Meißen. 100 Liter fassen die neuen Abfallbehälter, die jetzt in der Innenstadt aufgestellt wurden. Sie können die doppelte Menge aufnehmen als die anderen Papierkörbe und Abfallbehälter im Stadtgebiet. Wie der Chef des städtischen Bauhofes Steffen Petrich im Verwaltungsausschuss informierte, wurden die größeren Abfallbehälter an zehn Orten – unter anderem am Heinrichsplatz, am Markt, am Kleinmarkt, Roßmarkt sowie in der Neugasse – aufgestellt. Die Stadt reagiere damit auf das, seit einiger Zeit wahrnehmbar erhöhte Müllaufkommen, das in den öffentlich aufgestellten Abfallbehältern und Papierkörben landet, sagte der Bauhof-Chef. Auffallend sei auch, dass immer mehr Hausmüll darin landet.

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Stadträtin Heike Zimmer von der CDU/FB/FDP/U.L.M.-Großfraktion hatte darauf aufmerksam gemacht, dass Abfallbehälter am Elberadweg am Wochenende besonders voll seien. Schon samstags quellen Weinflaschen und Essensreste aus den Behältern heraus. Steffen Petrich verwies auf die Vereinbarung mit der Leipziger Firma Grünbau, die am Beginn dieses Jahres das regelmäßige Leeren der Abfallbehälter im Meißner Stadtgebiet übernommen hatte. Darin sei geregelt, dass einige Müllbehälter in Meißen täglich geleert werden. „Täglich bedeutet auch sonntags“, antwortete Steffen Petrich auf die Nachfrage der Chefs der Großfraktion Martin Bahrmann.

Mini-Jobber am Elberadweg unterwegs

Martin Bahrmann regte zugleich an, über eine höhere Frequenz beim Leeren an den Stellen nachzudenken, wo sich die öffentlichen Behältnisse besonders schnell füllen. Er verwies darauf, dass die Stadt bei der Vergabe des Auftrages zum Leeren der Papierkörbe ein besonders günstiges Angebot vom Leipziger Dienstleister erhalten hatte. Daraus ergäbe sich ein finanzieller Spielraum, der im Interesse einer sauber erscheinenden Stadt genutzt werden sollte.

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Seit dem 1. April sind wöchentlich zweimal für jeweils vier Stunden Mini-Jobber mit dem Fahrrad unterwegs, um die Meißner Abschnitte des Elberadweges sauber zu halten, informierte Bauhof-Chef Steffen Petrich über eine aktuelle Maßnahme, die bis Oktober befristet ist. Zu den Aufgaben dieser Teams gehöre auch das Einsammeln von Abfällen, die nicht in den dafür vorgesehenen Behältnissen gelandet sind, sowie das Aufkehren von Glasscherben. (SZ/da)

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