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Bauverzug wird jetzt aufgeholt

Im Juni sollen Schüler, Vereine und Freizeitsportler die Sporthalle Krögis wieder nutzen können - so Corona es will.

Neu und schön warm: An der Sporthalle Krögis wird mit Verspätung die gedämmte Fassade angebracht.
Neu und schön warm: An der Sporthalle Krögis wird mit Verspätung die gedämmte Fassade angebracht. © Claudia Hübschmann

Käbschütztal. Die im Dezember und Januar aufgetretenen Verzögerungen bei der energetischen Sanierung der Sporthalle in Krögis werden jetzt aufgeholt. Seit vergangener Woche sind sechs Monteure da bei, die gedämmte Fassade anzubringen. In etwa drei Wochen soll diese fertig sein.

Ursprünglich war geplant, den Anbau der Fassade bis zum Ende vergangenen Jahres abzuschließen, um in den Wintermonaten das Gebäude winterfest machen zu können. Doch wegen coronabedingter Lieferschwierigkeiten konnte die Fassade nicht geliefert werden. Das verursachte zusätzliche Kosten, weil Unterkonstruktion und Dämmung schon montiert waren und gegen Witterungseinflüsse geschützt werden mussten. Auch die Standzeit des Gerüstes hat sich durch die wochenlange Verzögerung erhöht, was ebenfalls ins Geld geht. Ursprünglich sollte das Gerüst Ende Dezember vorigen Jahres abgebaut werden. Jetzt steht es wohl bis Ende März. "Nach jetzigem Stand dürften wir aber dennoch insgesamt im vorgegebenen Kostenrahmen bleiben", sagt Frank Müller, Leiter der Bauverwaltung.

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Dieser Kostenrahmen liegt bei rund 1,6 Millionen Euro. Davon gibt es 1,498 Millionen Euro Fördermittel. Die Gemeinde muss einen Eigenanteil von 112.000 Euro zahlen. "Dieses Geld ist beispielsweise für den Einbau einer Brandmeldeanlage erforderlich. Eine solche Anlage ist zwar vorgeschrieben, fällt nicht unter energetische Sanierung und muss deshalb von uns selbst bezahlt werden", so Frank Müller.

Im Juni soll es wieder losgehen

Zügig voran geht aus auch im Inneren. Die Lüftung ist eingebaut, Prallwände, Schallschutz und Lampen müssen noch montiert werden. Ende März soll der Estrich eingebracht, danach der Sportboden verlegt werden. "Einen festen Termin für die Fertigstellung gibt es zwar nicht. Mein Ziel ist aber, dass im Juni die Halle eingeweiht werden kann. Ich denke, das ist realistisch", sagt der Leiter der Bauverwaltung. Ob es realistisch ist, die sanierte Halle mit einem großen Fest einzuweihen, steht aber noch in den Corona-Sternen.

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Die Halle wurde vor mehr als 15 Jahren schon einmal saniert und behindertengerecht umgebaut. Dach und Fußboden wurden damals aber aus Kostengründen nicht erneuert.

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