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PLUS Meißen

Bauvorbereitung bessert Bilanz auf

Die SEEG Meißen schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einem sehr guten Ergebnis ab. Das Unternehmen profitiert von Sondereffekten.

An der Fährmannstraße bereitet die SEEG Meißen die denkmalgerechte Sanierung einer ganzen Häuserzeile vor.
An der Fährmannstraße bereitet die SEEG Meißen die denkmalgerechte Sanierung einer ganzen Häuserzeile vor. © Claudia Hübschmann

Meißen. Mit einem Überschuss von reichlich 1,5 Millionen Euro schließt die Stadtentwicklungs- und -erneuerungsgesellschaft Meißen das Geschäftsjahr 2020 ab. Das geht aus einem Beschluss hervor, mit dem die Stadträte den von der SEEG vorgelegten Jahresabschluss billigten und der Geschäftsführung des städtischen Unternehmens für das Geschäftsjahr 2020 Entlastung erteilten.

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Wie SEEG-Geschäftsführerin Birgit Richter auf SZ-Nachfrage erklärte, kommt der Überschuss unter anderem durch Vermögenszuwächse für das Unternehmen zustande, die es durch die Senkung des Wohnungsleerstands erreicht hatte. Hinzukommen Sondereffekte aus dem vorigen Jahr. So wurden zwei einfamilienhausähnliche Objekte verkauft. Das dabei eingenommene Geld benötigt die SEEG, um die denkmalgerechte Sanierung einer Häuserzeile an der Fährmannstraße zu finanzieren. Die Bauarbeiten, die im nächsten Jahr beginnen sollen, werden bereits vorbereitet.

Außerdem profitiert der städtische Großvermieter von günstigen Zinsvereinbarungen bei Neukrediten und Umschuldungen. Schließlich schlug eine Nachverrechnung aus dem Jahr positiv für die SEEG Meißen zu Buche.

In einem weiteren Beschluss entlasteten die Stadträte dem Aufsichtsrat der SEEG für das Geschäftsjahr 2020. Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos), Andreas Schindler (AfD) und Oliver Morof von der CDU/FB/FDP/U.L.M.-Großfraktion nahmen an dieser Abstimmung nicht teil, da sie dem SEEG-Aufsichtsrat angehören. (SZ/da)

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