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Corona: 7-Tage-Inzidenz weiter gestiegen

Obwohl an Silvester weniger getestet worden sein dürfte, klettert der Wert. Indes sind weniger Menschen in Quarantäne.

Der Landkreis Meißen ist und bleibt im bundesweiten Vergleich einer der am stärksten von Corona-Infektionen betroffenen Kreise, was die Sieben-Tage-Inzidenz betrifft.
Der Landkreis Meißen ist und bleibt im bundesweiten Vergleich einer der am stärksten von Corona-Infektionen betroffenen Kreise, was die Sieben-Tage-Inzidenz betrifft. © SZ

Meißen. Die vom Robert-Koch-Institut ermittelte 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Meißen liegt am Neujahrstag bei 613,9. Das hat das Gesundheitsamt am Freitag mitgeteilt. Damit ist der Wert gegenüber Silvester (601,1) weiter angestiegen. Im bundesweiten Vergleich gehört Meißen damit weiter zu den Corona-Hotspots in der Bundesrepublik.

Im Landkreis Meißen gibt es weiteren Angaben der Behörde zufolge am ersten Tag des neuen Jahres 8.815 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Personen. Das sind knapp 100 mehr als am Tag zuvor. Eine vergleichsweise niedrige Zahl – doch das Amt : Es sei davon auszugehen, dass wegen Silvester weniger getestet sowie erfasst wurde und diese Zahl daher nicht sehr belastbar ist.

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An Neujahr haben sich von den bislang 8.815 positiv Getesteten 1.924 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befunden. Das sind 127 weniger als am Vortag.

Es sind zudem 342 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen. Gegenüber dem Vortag ist der Wert damit um 12 Personen gestiegen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne werden aktuell 154 Einwohner des Landkreises Meißen stationär betreut, davon 21 auf der Intensivstation. Fünf weitere Personen sind nach Behördenangabe verstorben. Damit hat sich im Vergleich zu Silvester die Zahl der Todesfälle mit oder im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Corona-Virus auf insgesamt 335 Personen erhöht.

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Die meisten der aktuell 1.924 positiv Getesteten wohnen derzeit in Riesa (314), Großenhain (223), Radebeul und Meißen (beide 199). Es folgen Coswig (141), Weinböhla (94), Nossen (77), Gröditz (66), Klipphausen (64) und die Verwaltungsgemeinschaft Nünchritz/Glaubitz (55) sowie Strehla und Radeburg (je 54).

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